7 Hello America

Unterhalb dieser von den europäischen Kabinetten in wechselnden Koalitionen geführten Feldzüge um die Kontrolle des nordamerikanischen Kontinents vollzog sich die Entwicklung der Siedler zu einer eigenen nationalen Identität: getragen von der zuerst von Hegel erkannten Unendlichkeit des freien Raumes. (Amerika war Europa, Herbert von Borch, Merkur)

Perhaps McNair saw in Wayne’s determination to reach the United States something of his own intense need to get away from a tired and candle-lit Europe with its interminable rationing and subsistence living, its total lack of any flair and opportunity. (Hello America, G.C. Ballard)

Ein seltsamer Mann trudelt in die Gasse, trampelnd, sozusagen schon vor dem Erscheinen sichtbar, vor allem seinen Fans seinen Adepten und Akolyten seinen Followern und Bewunderern, schnaufend und ächzend, auf ein Holz gestützt, das er auch gern als Baseballschläger nutzt, kündigt sich an, in einem Bühnenbild, das furchtbar, abgenutzt, zerrissen, zerfetzt, manche Stellen der Bühnenlandschaft leuchten noch, ein scheinbar früherer Glanz, nun aber alles trist grau, anthrazit wie von einem Kohlenstaub überzogen, der seine Luftigkeit verloren hat und nun als klebriger Film die Oberflächen verklebt Welcome to the pleasure dome! (Eine Ankündigung)

 

Dann aber doch Ich steige ausm Flugzeug

Bin am Pazifik. Gold alles Alles Gold der Welt blinzelt mir entgegen Am Pazifik Höre das Wie sich das anhört. Wie mir die Welle dann entgegen schlagen wird. In Huntington Beach morgens um 6 oder 5 was macht das schon, fünf sechs Meter hoch bestimmt, Zeiten sind verschoben und ich weiss noch immer nicht genau wo ich bin. Weltplateau verschoben alles kippt auch die Wellen kippen stürzen Haushoch himmelwärts schlägt mir die Hitze entgegen, Schlag ins Gesicht, in den Magen auf der Gangway, denn es geht noch direkt aus dem Gefährt ins Freie, keine Tunnels und Höhlungen. Unbekannte Hitze Sonne Himmel endlich weit weg verzagt aber und immer auf dem Weg zurück auch kleines Herz Vögelchen aus Samtpapier aus der Zeit gefallen. Frühmorgens Gegen Auf Hinein ‘There’s gold, Wayne, gold dust everywhere! Wake up! The streets of America are paved with gold!’ der Wuschelkopf die seltsame Brille die er trägt schon selbstbewusst oder eher doch wie Wachs wächsern Waschbär Eindrücken entgegen porös vielleicht durchlässig und aufnahmebereit jedenfalls.

Warn ja auch zwo Jahre des Erwachsenwerdens vorausgegangen. Brown eyed girl und Wurfmesser aus Mexico in der Schranktür wippernd. Gangway runter betrat er westlichern Grund. Hier also verbindet sich unsere der Deutschen und der Westler Geschichte also. Höre dann dass die Deutschen scharenweise in Texas einfieln Zwischen 1844 und 1847 mehrere Tausend Deutsche sogar vom Mainzer Adelsverein  Auswanderungsunternehmen zielte auf ne  deutsche Kolonie Orte wie New Braunfels und Fredericksburg zeugen davon werdn wir aber nicht wiederfinden haarscharf dann dran vorbei

Ist es wirklich so wie ich heute weiss dass der Westerner erst vor wengen Jahren erst die WeltdieGanze als Schau – und Spielplatz für sich entdeckte. Also nicht die Welt der Waren und der Sklavenreservoire und der Immigranten, nee, die Welt als Spiel – und Schauplatz politischen Machens Korrigierens Justierens Aus – und Abhandelns. FDR höre ich heute erst hätte man auch früher wissen können zwölf Jahre Dirigent der Politik ausm Westen der zweiunddreissigsten gesellt sich zu mir dann aufm Campus der University of the

Westwestworld. (Ich) Immer noch schwer beeindruckt von der Hitze, die allesbestimmend – ja, was ist das eigentlich – und von der Höhe der Palmen und dem Ausmass der Rasenflächen zwischen den ehrwürdigen Universitätsgebäuden. Und von der Fremdheit der Menschen die es in Echt gibt und anders wirken wenn sie von der Leinwand oder den Bildschirmen runter ins reale Leben rüberschwappn Schwarze Weisse Latinos alles auchn bisschen wie ein Seitenarm Mexicos Eine weiche leichte Decke eine Umgebung die Umgebensein ein Flirren auch und

Flimmern sichtbar überm Asphalt ein Zittern elektrisierend aber nicht aktivierend eher im Gegenteil und lastend atemerschwerend lähmend auch manchmal, manchesmal an – feuer – end, tja – sehe ich FDR auf mich zukommen: er humpelt, sitzt im Rollstuhl, stützt sich auf zwei Stöcke, wie geht ein Präsident der jetzige steigt krank in Hubschrauber und kommt krank zurück mitm Hubschrauber steigt zu bombastisch wagnerianischer Musik schweren gemessnen Schritts strauchelnd auch hinauf die Stufen zum Balkon bleibt aufm Balkon salutierend stehn schweratmend von der Krankheit deren Existenz er leugnet gezeichnet kann eine Krankheit zeichnen stützt sich auf ein seltsames Stützrollengerät, kommt schwer arbeitend auf mich zu und geht aber an mir vorbei als wäre ich nicht vorhanden später also erfahre ich später höre ich, erzählt mir mein Begleiter, mein Virgil erzählt mir, dass FDR derjenige war, der die Büchse der Pandora, die Pandorabüchse öffnete. Pandora Pandora heut ne Schmuckmarke, im Wort – und Namenssinne aber doch : zwar kaum noch zu finden gegen den Overflow von findings,  die auf den Schmuck diese company dieses principle verweisen, kann es sein, dass einst mythische Namen ganz und gar vereinnahmt werden von Gegenwart und deren Herkunft also verlorengeht? Pandora warn Geschöpf des Hephaistos (Schmied), besser benannt als Anesidora (die Geschenke hinauf) schickt hinaus von der aus der Erde, die Allbegabte also, die von Hephaistos aus Lehm geschaffene Allgeberin, die Büchse aber vom Gottvater, die Büchse oder wars n Kästchen Schmuckkästchen klimpernd klappernd angeheftet der schönen Kalon Kakon, drin Schmuck aber nicht wie wirn bei Pandora kaufen Schmuck alle Übel alles Üble der Welt tja, wassn das wohl ÜBEL EVIL, muss noch geklärt werden, und aber auch wie immer bein Göttern auch die Hoffnungen

Hoffnungen hoffnungsvoll – schönes Wort doch Hoffnung, HOPE hebt ab n bissl hinauf luftige  Höhn wie Öffnung, offen ins Offne Hoffnung – die Verführerin auch, schön wie Suchtgift, ne Künstlerin natürlich auch: Sängerin Instrumentalistin in der ersten Reihe, geschickt in allem tricky fahrig im Umgang mit Allem, was schwierig, alle Götter machen an ihr rum, statten sie aus wien Pfingstochsen, ne Monstranz also auch, undsoweiter in die Luft geschrieben – FDR also , so mein Virgil, hat im buchstäblichen Sinn der Welt, hat also den Westen die Westerner in die Welt gesandt um zu, um die Welt zu retten? Oder aber zurückkehren immerhin komm wir ja alle ausm Osten Westn sind ja wir gewesn Deutsche in Texas Franzosen im Nordosten auch Kanada heute Briten mittlerer Osten und Spanier im Süden ganz im andern Teil des Kontinents Vielleicht weiss nicht recht vielleicht ja, humpelt also an mir vorbei bleibt jahrelang unerkannt ungedeutet bis ich dies hier schreibe schrieb geschrieben in den Himmel abgeschrieben von meinem Himmelpatchwork aus Himmeln geschrieben in die Luft, wunderbare verfluchte gefürchtete Hitze brennende Sonne aufm Campus n paar Palmen humpelt an mir vorbei und bringt der Welt Frieden und eine Friedensordnung vor allm Freiheit wohl auch von vergangnen Fesseln wassnaberdassn hab ich dann Zeit zu fragen Zeit zu sorgen. FDR gibt dem Westen ne Aufgabe macht den Westen zum  Verantwortungsträger ist dann wohl doch der Gott gewesen der dem Teufel Einhalt gebietet und die Achse schmiedet gegen die Achsenmächte, die Gegenachse.

Hier der Ursprung also, Internationalisierung allealles mit allenallem verknüpft verbunden verwoben und verfilzt. Alleinigkeitseinsichten – aussichten Vogelflug und Überblick Overview United Nations make every nation part of this alliance. Good and evil, FDRs Pandora Box. Und dann noch dies, auch so amerikanische Sache, mach aus dem was du tust irgendne Art Show, show heisst zeigen, zeigs und er hat wohl was zu zeigen also die berühmten FDR Firesite chats ne schöne Liste mit schönen Themen dolle Sache aber heute? Muss keiner lesen was hier folgt ne Liste aber ma reinhörn empfehlenswert vor allem für heutige Politikerinnen:

Und da sind wir auch mitten im New Deal, Joe versucht da anzuknüpfen und ein FDR II zu werden, schaun wir mal

Dann die Vagabondage, ich grüsse den humpelnden Greis, der weitergeht bis er im abendlich zunehmenden Smog verschwindet resigniert deprimiert abdankend und sein Reich den Kräften des Bösen überlassend den SCHURKEN den Ganoven und Anwälten diesem riesigen uneinnehmbaren System von Gesetzen, die Mann Hegel, dem Ganzen und Grossen ne dauerhafte Form, ne Verfassung geben sollten und jetzt nichts anderes mehr sind als auslegbares, dehnbares beugbares Gestrüpp dient denen die sich leisten können oh Mann, rollt wien begossner Pudel abgewirtschaftet abgewählt davon auf Nimmerwiedersehn in seine Bibliothek, und über Kierkegaard haben wir jetzt garnihct gesprochen machen wir dann ne eignes Buch draus ich dann betrete die Hallen der Universität: beeindruckende Grössen alles so grosse Grössn von jetzt an in allem, unterm Rasen der Sand höre zu und öffne mich den Eindrücken – himmelhoch die Palmen die Sonnenuntergänge für die T-Shirts und die Postkarten nach Europa

HELLOWESTGOODBYEEASTERNWORLD

HOWDIE

SPORTS

also vorbereitet war ich ja auf dies Transatlantik durch diverse Schulungen Musik vor allem und Film Lektüre auchn bisschen Karl May, den ich dann später wiedertreffen werde, Barstow Tor zur Wüste hauptsächlich Cooper auch und Mark Twain natürlich Schulpflichtlektüre während ja Knausgaard für seine travels through america höhere Kategorien anlegt favorite books about the the U.S. is Vladimir Nabokovs «Lolita» which among other things is also a kind of road novel. Oh, da rätseln wir aber ob dieses intellektuellen Fragezeichenwurfs It describes a journey through the small town world of post-World War II America, where the protagonist, Humbert Humbert, is constantly on the lookout for distractions for his child mistress, and therefore stops at an endless series of attractions, which every single little town seemd to be in posession of. The world’s largest stalagmite, obelisks commemorating battles, a reconstruction of the log cabin where Lincoln was born, the world’s largest cave, the homemade sculptures of a local woman. Humberts gaze is European, deeply sophsiticated, cultivated and ancient, but also perverted and sick, while the things he observes on the joruney across America are superficial, childishly un-self-conscious, ignorant of history, but also innocent and posessed of the freshness of the new. Lolita came out in the U.S. in 1958, one year after another road novel, Jack Kerouacs “on the Road”. Oddly enough, the journeys that these two books describe also begin at the same time: Both Humbert and Lolita, and Sal and Dean, hit the American country road in 1947. It would be hard to imagine two more dissimilar fictional landscapes. This is because Kerouac describes it from the inside, with no distance, this is the America he grew up in, and he is so much an integral part of it that he seem to embody its very soul. It is a young restless, hungry open soul. There are no points of contact with that America in Nabokovs novel, and if you read the two books simultaneously, the reason becomes obvious: In “Lolita” all is dissembling, there are only signs, everything stands for something else, and the one and perhaps only thing that is authentic, the cild’s reality, is desired from an impossible distance, the breaching of which destroys it completely. In “On the Road” nothing stands in the way of the authentic, except the rules of formal life; when they have been overcome, the glittering night opens to anyone who desires to enter it. The naivete of this is astounding, but so is the power.

Now, both Nabokov’s book and Kerouac’s were nearly 60 years old, and themselves part of this country’s history. But the conflict between life and the imitation of life, and the impossible desire for authenticity, was still being explored in American literature, where entire human destinies could be played out in the interiors of historical theme parks and which time and time again, allowed the perverted psychological language of sincerity and caring to collide with the evasive and unacknowledged emotions of lived life, often in comical ways, sometimes in ways that seemd desperate and claustrophobic. (* nytimes.com/2015/03/01/magazine/karl-ove-knausgaard-travles-through-america)

ich da eben jugendbewegter und in den imaginär badconsciousness – oder heroicbrotherhood – Zonen der Darstellungsversuche dieses jüngsten Kolonisierungsunternehmens das zur Etablierung einer Weltmacht der ? Weltmacht führt und die Spuren überall die Fussspuren der amerikanischen Soldatenstiefel und die die tiefe verborgene oder offene Begeisterung des Vaters für die Amerikaner, die ja dann gekommen waren und auch die UNSEREkleineSTADT befreit hatten im Hinterland hinter dem Haus die Manöver der BeSATZungmacht dann auch Panzerkettenspuren die Revellflugzeuge B52 und die Amerikaner beim Bäcker Bisquitgebäck mit weissen Zucker – oder schwarzer Schokoglasur die Alternative zum Mohrenkopf oder Negerkuss schwarz und weiss vereint und wunderbara lecker der Bäcker hiess übrigens Losekamm auch n Namen der heut verschwunden ist von den Tafeln der Backkunst Was war ich also vorbereitet und natürlich durchs Schwimmen Schwimmen Zeitverrinnen Der Campus war dann auchn Sportplatz wobei Sportplatzn Euphemismus Platz generalistisch zu verstehn weilnämlich der halbe Campus von der Grösse einer mittleren deutschen Kleinstadt aus Parkplätzen und Sportanlagen besteht. Sagt der Dean der Universität in Boston  dann: mit den Parkplätzen verdienen wir das Geld Alles sind mir dann doch trotz aller Vorbereitungen unbekannte Dimensionen. Endlose Strassenzüge ziehn vor mir in die StadtLandschaften und LAndLAndschaften LANESANDROADSANDAVENUESANDDRIVES werden als dann von uns abgegangen abgelaufen aufgegangen also auf und ab auf der Suche nach Schlafmöglichkeiten wird wohl zum grössten Problem weil zu Essen kriegt man immer irgendwie aber wo schlafen wir in den Städten zur alles bestimmenden Frage vor allem am Morgen nachdem man wieder eine Nacht irgendwie mehr schlecht als recht irgendwo rumgehangen hat Fernsehräume von Universitäten Fussböden in Dorms und Hausdächer in Florida Parkbänke und – tische ein Auge mindstens immer offen aus Angst vor der Polizei POLIZEI son eignes Kapitel ein finstres kniet doch der eine solange auf dem schwarzen Mann bis der tot ist schiesst doch der andere dem schwarzen Jungen einfach siebenmal in den Rücken weil der sich sein Auto beugt prügelt einer mit seinem Kumpel den schwarzen Jungen der am Boden liegt fast tot IMMER DIE HÄNDER HOCH HALTEN UND ALLES TUN WAS MAN DIR SAGT WENN DU WEISS UND JAGDGUT BIST, WENN DU SCHWARZ BIST HAST DU EINFACH PECH WENN DUS MIT DER POLIZEI ZU TUN KRIEGST LISTE DER TOTEN POLIZEIOPFER Regime der Angst und der neue König dem ich jetzt täglich in seine schiefe Visage schaun muss weil die immer und allüberall präsent auftauch wird sein Reich nicht wieder hergeben das ist der Unterschied jetzt das ist der Riesenunterschied zu damals als es noch mindstens zwei Parteien im Rücken der Möchtegernpotentaten gab  die haben wohl endgültig abgedankt auf der Suche nach Autobahnauffahrten High oder Freeways Interstates seltsames System dominiert von der Vielstaatenlogik der Vereinigten da stehn wir also wenn wir nicht nach Schlafplätzen suchen und warten auf den Lift irgendwohin nach Nordn erst nach Osten dann also in die falsche Richtung wenn GOWEST das auch damals und immer wieder das entscheidende markante Signal war und ist?ne, jetze geht’s dann doch eher in die Gegenrichtung, die aber irgendwann  dann doch auch wieder da ankommt wo wir sind einmal rum halt Stehen wir an den Wegmarken in die Richtungen in die es uns zieht stundentagewochenlang einmal auch verzweifelt und den Unterbruch gewählt nachdem auch kein Flieger sich bereit gefunden hatte uns mitzunehmen privat, unentgeltlich, Lift eben, lifting, hitching, immer voll der Hoffnung auf Halt Anhalte doch Du Depp Du bist doch ganz allein in dem Kreuzer, Cruiser, Strangeguys und Niceguys auch und immer gibt’s wasgibt es habenwir  dürfen wir mitgenommen weitergetragen aufgenommen. Vom Campus aus in die grosse Stadt – Los Angeles Doors mit ihrem glitzernden bluesigen Sey-Rock mit ihrer David Statue von einem Sänger Jim Morrison und die Doors waren die Essenz von L.A. – die scheint zu glühn zu brodeln soviele Dunkelhäutige Menschen zu Hause Herkunftmässig erinnere ich einen Einzigen, wiederhiess!, Geht nicht nach sKid Row, geht nicht nach WATTS Watts ist Aufruhr Watts-Unruhen 1965 34 6 und tausend? verletzt  denn „The Watts riots“  die Watts Rebellion 4000 Verhaftungen brennende Häuser brennende Läden Jimi und die immer gleiche bis heute sich wiederholende Geschichte im Ohr  Marquette Frye und der Highway-Patrol-Polizist gestoppt  Frye und sein Bruder Ronald werden vernommen, Menschen versammeln sich Handgemenge Polizeifahrzeug mit Flasche beworfen die Brüder samt ihrer Mutter verhaftet  und als sich die Polizei mit den Festgenommenen entfernt drehn alle durch und beginnen mit dem Aufstand mehr davon mehr davon immer nur sehe ich dass Schwarze angehalten werden, kontrolliert werden, festgenommen werden, immer noch immer noch und wieder und geht nicht nach Compton aber da müssn wir durch müssn da durch auf allen unsern  Wegen aufm Weg nach Südosten aufm Weg nach Longbeach aufm Weg zu den Freundesfreunden in Cal oder sonstwo irgendwo auf dieser grossen unfassbaren TafelFlächeKartePlattform nur keine einfachen Wahrheiten hab ich dann später zu denken gelernt und gedacht Im Seahorse Motel in Venice Beach warn die Pancakes ausgezeichnet die Zimmer auch und die Nähe des Pazifiks unerträglich (schön) das grosse Auto waswarndas füreiner? direkt vor der Zimmertür wie gesehn. Hollywoodboulevard and Wilshire, jadoch das war Wilshire wo dieser beige BentleyoderRollsRoyce an uns vorbeirollt,  dann ins Museum und aufm Nebenstreifen Muhammed Ali winkt uns zu kaum zu fassn sehn wir wohl Mark Rothko ganz klare Sache wie Gerhard Richter in Essen oder das Museum Haus Lange in Krefeld haben wir uns reingetan und Mark Rothko jedenfalls istn amerikanischer Maler par excellence Flächen und Übergänge wummernde Farben wie das Schwarz der atlantischen Nächte oder das Gelb der Wüsten und das Rot des Abendhimmels hinter heroischer Landschaft issn da Schroffheiten und Bizarrerien aus Sand und Stein versteinertes Holz und gewaltige Himmel Ja und Hollywoodboulevard irgendn TShirt Laden kauf ich ein Surfer TShirt dunkelblau  MarkRothkoBlau und dann auch nochn 8Track Spieler und Tonbänder gibt’s ja wirklich nicht in Europa in dieser Vor-der-Globalisierungs-Welt und schick das dann schon mal nach Hause Hollywoodboulevard endlos Gehen die Raumzeitmaschine «12 Sunsets» von Ed Ruscha 1966 schnallt er eine motorgetriebene Kamera auf die Ladefläche seines Pickup Trucks und fotografiert jedes einzelne Gebäude auf dem Sunset Strip über die Jahre immer wieder sind Ruscha und seine Mitarbeiter immer wieder den Sunset Boulevard entlanggefahren bis runter zum Parkplatz der Surfer, auf dem die Straße auf den pazifischen Ozean trifft eine halbe MillionBilder  Über 60 000 davon hat das Getty Research Institute in einer interaktive Straßenkarte verbaut, so dass man mit dem Cursor Ruschas Bilder entlang den Sunset rauf- und runterfahren kann. Und zwar in einem Jahr der Wahl. 12 verschiedene zwischen 1965 und 2007 kann man ein- oder auch untereinanderstellen Sunset Boulevard IMMER SCHON die Pulsader der Popkultur , den Werbeplakaten entlang Markisen der Rockclubs LadenFensterfronten eine archäologische Reise . Im Pacific Cinerama 1973 „Der Schakal“  1990  „Arachnophobia“ und  2007 splattert „Hostel 2“ Tower Records 1974 und die überdimensionierten Plattencover von Billy Joel und Earth, Wind & Fire, 1985 von Loverboy und der TV–Serie „Miami Vice“, 1997 die Stones und Genesis. 2007 war der Laden dann weg  Phantom-schmerz der Zeit-Raum-Sehn- sucht  an der Ecke Sunset und Holloway ich seufze als ich hier stehe Ed Ruscha tröstet mich und dann auch wieder zurück aufn Campus zum Duschen Schlafen Frühstücken Erster kalifornischer Abend WestWestAbend aus Schwarzweiss nun Farbe gewordn und die Nacht bricht herein und der blaue Himmel färbt sich TShirtDunkelblau die Lichter gehen an die Lampen Leuchten Laternen Leuchtreklamen und das Flickern und Flackern in Las Vegas dann wird um Einiges heller sein flackernder desorientierender  

WOHINWOHINWOHINBEIALLDEMLEUCHTEN

Und aus dem Dunkelblau wird das Schwarz der Nacht der Nächte Lichtermeer und das Licht am schwarzen Himmel geht an und wir immer noch auf der Suche nach Amerika.

Das grosse Schwimmbecken – bad BelmontPlaza und der Pazifik hinterm ewigbreiten Strand – ham wir nochnirgendwo gesehn in Europa oder wo wir warn – die Schwimmer rennen nach dem stundenlangen Bahnenziehen in die unendliche Freiheit des Meers oder wie sagt man das Meereslust Meerfreiheit ozeanische Freiheit Vogelflug Pelikankohorten am Fenster vorbei morgens im Tides auch und die Rettungsschwimmer die vor der Zeit üben und hinausschwimmen in den Ozean wie fliehende Fische die so schnell sind das sie teils aus dem Wasser springen und rennen den Sandstrand querend auf das unendliche Wasser zu unter die Sonne und rennen den breiten Strand lang ins Pazifikwasser und schwimmen mit fischgleicher Geschwindigkeit dem Horizont zu verlieren sich die Arme in der Gischt des Meers hinaus hinein bis ich sie nicht mehr sehe. Tschuldigung, gibt es hier Haie? Ein Eintauchen und gegen die Wellen wuchten und Arme ins Wasser schleudern gegen die Widerstände des Wassers schleudern und schlagen und die Kraft um den Körper im Wasser vorwärtszutreiben egal wohin nur weg von den Bahnen nur hinein ins unendlich Unzählbare schneiden und die Beine peitschen den beständigen Rhythmus macht den Leib stabil der Kopf hebt sich zum Atmen und das Wasser schlägt in den zum Atmen geöffneten Mund und der Kopf hebt sich nach jedem Zug aus dem Wasser um nach einem Atemzug nachnem Orientierungsblick

Ostwärts!Ostwärts!Heimweh wieder unterzutauchen die Stromlinie ziehn die Linie die Ideallinie später dann viel später dann mit Kant aufm Ozeandampfer ein anderes Amerika Irrenhausamerika ansteuernd, aufm Meer Vorderdeck Queen Mary die jetzt zur Besichtigung in Longbeach vor Anker ankert wo wir dann ankommen bei den Freunden des Freunds die kleinen Strandhäuser also Pomona Ave direkt am Belmont Beach is so ne Landzunge durch die die Ave schneidet Ozean und Alamitos Bay wo sind wir dann Wasserski wo der Bruder des Freunds BarfussWasserskiing macht irgendnen Rekord auch in so eim Nebenarm smoggy LA sollten wir später sagen und Take a deep breath live dangerously manchentags wars einfach nur giftgelber Dunst genau schon damals halt wahnsinnig viele Autos auf den Strassensechsspurig oder so die kleinen Strandhäuser also

Exkurs : DIE HÄUSER AMERIKAS

Hausbau hab ich erst jetzt recht kennengelernt ist kein Hausbau ist ein Holzlattengerüst auf das Rigipsplatten getackert werden Hauptbauwerkzeug ist der Drucklufttacker der entsprechend in Actionfilmen auch schon mal als Waffe benutzt wird der Druck bei diesen Hausbautackern reicht aus einen Menschenkörper zu durchfahren, je nachdem welche Organe getroffen werden kann das zum Mordserfolg werden die Hausschachteln stehen auf dem ebnen Erdboden Fundamente sind unbekannt man kann theoretisch jedes Haus von einem Hebekran abholen und irgendwohin versetzen lassen, die Halbwertzeit dieser Häuser ist ein paar wenige Jahrzehnte, dann droht der Abbruch oder der Verfall. Alle Rohre in den Häusern sind aus Plastik, und in der Regel zu dünn für all den Müll der in die Ausgüsse undKloschüsseln entsorgt und geschreddert oder eben nicht geschreddert wird. Die städtischen Wasserwerke lassen so denn öffentliche Subsidien dafür vorhandn die RiesenLKWs durch die Nachbarschaften fahren und die Abwasserleitungen mit Hochdruck reinigen, wohin der fettige Abwasserleitungsdreck fliesst ist unbekannt, Kläranlagen wurden bislang noch nicht gesichtet aber auch nicht gesucht. Die Schredderei in den Ausgüssen ist ein Horror, nicht nur dass schon viele Frauenhände in den Schreddern Matsch wurden, auch die Tatsache, dass die dazu auffordern allerhand festen Küchenabfall so zu entsorgen, der eigentlich besserer intelligenterer Verwendung zugeführt werden könnte und dann die Entsorgungskultur im Allgemeinen dazu aber mit fortgeschrittenen Jahresringen mehr Schreckliche Sakralarchitektur, übern Portalähnlichen Hauseingängen Kirchenfenster wölben sich bis unters Dach, die Eingänge repräsentativ lebensfern umgeben von riesigen Säulen auf denen Giebeldächer ruhen. Kein Mensch benutzt die Vordereingänge die nur dem Bild dienen man geht normalerweise aus dem Auto aussteigend durch die Garage ins Innere der Häuser. Holzgerüste für Termiten und andere Ungezieferarten ein Eldorado hier sind Verstecke und Gangmöglichkeiten im Übermass Schutz bietend und Dunkelheit und Wärme dann aber kommt der ORKINMAN der alle 6 Wochen oder 8 Wochen alles eingiftet damit das Ungeziefer fernbleibt oder stirbt und durch die Luftschächte auf die Böden des Hausinnern fällt, Küchenschaben gern und Baumwanzen hier im Südosten und wenn NotamMann kommen Handymen die keine Ahnung haben beim Baumarkt ihr Zeugs kaufen mit dem sie notdürftig flicken was kaputt scheint verwechseln dann beim Berechnen schon mal die Grösse Stärke und Preis der eingebauten Sachen und nehmen nur Bares damits keine Nachweise gibt und das Haus steht wieder da wies soll für die nächsten paar Zeitabschnittchen aber einstürzen ist überall angesagt heute florida morgen mehr

Jedenfalls gefallen mir die kleinen Strandhäuser in Longbeach ausnehmend wir dürfen zwar nicht darinnnen übernachten sondern werden in den Kleinbus verfrachtet, das sind also unsere Schlafstätten im gelobten Land Moses führt mich durch die Wüsten dann Surfen in  Huntington Beach mit den grossen Surfboards auf denen wir Nichtsurfer liegend Wellenreiten Wellen catchen so schön das Ganze nie realisierter Lebenstraum auch das aber nicht schlimm alles gut gut dass es das Schöne gibt das man kannte aber nicht hatte  Haus an Haus und ein Name ist bis heut geblieben Shari Orthman später dann glaube ich wird aus Orthman Barth der ist tot inzwischen aber geblieben sein fehlender Glaube an unsere Fähigkeit mit dem Daumen durch die Welt zu kommen, was dann zumindest für ne kurze Zeit gelungen ist geführt und führen dann zwei Jahre später   

Die kleinen Häuser irgendwie alle am Strand überhaupt alles Sand auf Sand gebaut und die Freunde der Freunde mit ihren VW Bussen Lebensmittelpunkt und ihren Surfbrettern alles voller Sand auch die blondenfastweissen Haare voller Sand gewaschen und gebleicht und der Sonne hingegeben den Wellen die dort noch weiter südlich turmhoch meterhoch sind beängstigend hoch vom Ufer aus weniger furchteinflössend wenn man mittendrin mitm Brett dagegen anschwimmt und sich hochtragen lässt bis zum Wellenkamm den man so überwindet und drüben abfällt aufm Weg zur nächsten Welle die man im Ansatz schnappt wenns klappt und sich dann mit gewaltiger Gewalt tragen und führen lässt soweit es eben reicht fliegen auch schon mal die Bretter an Leinen an den Fussgelenken befestigt durch die Luft und das dazugehörende Bein nicht mehr zu sehen im Strudel und donnernden Gischt der brechenden Welle. Alles sammelt sich hier am südlicheren Punkt am Ozean von Longbeach aus gesehn alles kommt her in der Früh und bleibt bis es zu heiss wird und die Tide nachlässt und der Rausch verfliegt die Wasser voll mit Menschenleibern auf ihren Brettern liegend und lauernd und dann tigersprunghaft hinaus hinfortgetragen ans Ufer zurückgeworfen werden heruntergedrückt werden vom Wasser und seiner Gewalt. Huntington Beach Hossegor im Wasser aber leben andere Wesen als wir es sind und waren, Menschenwesen wohlweislich weissblond langhaarig sonnengegerbte Lederhaut hauptsächlichh Männer ja Männer damals noch heute zum Glück dann wohl doch anders zumindest geblieben is das eldorado der weissen haste schon maln dunkelhäutigen Surfer gesehn, Trumpisten alle und Rechtsradikale geschlossene Welten die Welle Besitz und Eigentum und Kampfplatz wussten wir nicht damals 5 Uhr früh nach Huntington Beach, später dann war klar, Huntington Beach „Surf City“inzwischen per Gerichtsbeschluss offizielle Bezeichnung jetzt Zentrum rechtsextremer Surfer in Kalifornien gibt’s linksradikale Surfer. Laufen hier rum wie gestempelt  blond, muskulös, von der Sonne geküsst Patrick Swayze in „Point Break“ Matthew  McConaughey in „Surfer, Dude“ Manhattan Beach Wohlführlort von White  Supremacists  der dunkelhäutige Justin Howze  die Schwarzen verbannt per Regierungsentscheid Coole Surfer,  Shaka-Gruß  ne Geste des Cool. Aber das gewaltsame Verteidigen des Territoriums ist allgemein akzeptiert der legendäre Surfer Miki „Da Cat“ Dora bemalte sein Brett in den Sechzigerjahren mit Hakenkreuzen, Wer nicht hier lebt, darf nicht hier surfen, Meine-Welle-mein-Strand-meineStadt-.

Ne Episode jedenfalls mit bleibender Wirkung bis heute träume ich diesem Dasein nach und Beach Boys und die Strandorgien ging dann auch nur ums Bier und Bumsen Bumsen und Bier undso wasichdamals aber kaum richtig verstehen konnte. Später dann vielleicht aber weiss auch nicht wie das war mit den Frauen keine jedenfalls eher und dann das Meer war ja da war ja genug ab in den Osten vorher Richtung Norden Yosemite der Park der Pärke El Capitan nur von ganz unten aus und später dann die Bilder was das wirklich ist diese riesige glattüberhängende Felsformation manchmal an Karl May gedacht hatt ich ja alles gelesen war ja mitgereist und Cooper und Lederstrumpf und das Bild der Mohikaner und der Indianer blieb ja immer Begleitung wie die vielen Filme wiegesagt  Amerika ist also erstmal dies Traum und Illusion Western Expansion schreib Tagebuchnotizen von drei Repräsentanten der WE: ein Native, eine pioneer woman und ein fortyniner, schreib ich halt was, über die üblen Verhandlungspraktiken der Siedler, die durch die Territorien der Natives ackern und verhandeln und beim Verhandeln die eigenen Interessen als Besitzansprüche durchdrücken auch mit Gewalt mit nie gesehenen Waffen Tötungspraktiken wie heut wie heut wird der grosse Friedensplan so vorgestellt als hätten alle was davon und würg der Freund kriegt alles und würg der Feind kriegt ein Wirrwarr auch Zugeständnisse furchtbar diese Machtgesten verbrecherischer Männer der an der Seite muss mal kurz vor Gericht der andere eigentlich auch aber keiner kriegts hin keiner kriegts hin  

Zurück ans Wasser noch immer südlich der Küste lang noch südlicher wo die Wellen also höher noch höher und turmhoch manchmal, wassn komischer Typ der uns da mitnimmt und dauernd darüber spricht wie gefährlich das Hitchiken sein kann, es ist mal wieder bullenheiss, im Wasser aber leben andere Wesen als wir es sind und waren, Menschenwesen wohlweislich weissblond langhaarig sonnengegerbte Lederhaut hauptsächlichh Männer ja Männer damals noch heute zum Glück dann wohl doch anders auch die Kitesurfer in Rhodos sind auch Kitesurferinnen , schöne wunderbare Neubegnung mit dem Wasser jedenfalls und erste Blicke gegen Osten wo die Sonne erscheint mindestens so majestätisch wie sie war als sie aus unserem Blick schwand am Abend.

Dem humpelnden  FDR bin ich dann noch öfter begegnet später auf der Reise und den folgenden Reisen aber kennengelernt erst viel später als die Demokratie die Muster war wiedermal am Abkippen und was hatte EZ eigentlich gegen FDR was hatte der gewettert

Now damn all race-mixers The stink: Roose, Harry and Ike God bless Jeff Jax and John Adams Also Abe Loathe carpet-bag Despise scalawag Hate mongrelizer . Bei den Studenten warn wir gut aufgehoben dauernd warn wir mit und bei Studenten auf den  Campusgeländen der Colleges die immer open spaces waren und ne Art Freiraum und Kontaktmöglichkeiten Treffplätze wo wir uns rumtreiben bis uns einer anspricht es gibt intensive Erkennungsmerkmale für die Bedürfnisse  und intensive Interessen für Austausch macht mich ganz euphorisch und das ist wohl der Schatten des Humpelnden. Freiheit.

Hitchin. Der Campus. Der Sportplatz. Keine Ahnung von nix. Karl. Der Campus als zentrale

Anlaufstelle. Der Campus eine Welt für sich offen und mit allem was man braucht. Der Campus schön. Wiesen und Wald und Park.

Und alle sind glücklich oder verärgert oder unruhig. Und ich unter all diesen sich bildenden engagierten klugen coolen Leute keine Ahnung von nix Karl

KapitalismsKommunismsImperialismskritisch schon das schon aber keine Ahnung warum und wieso diffuses Unrechtsgefühl suche nach dem diesem entsprechenden RealenAlso hierbleiben das ginge schon kann ich mir schon vorstellen hier bleiben, wir aber entscheiden uns für den Plan weiterziehen in umgekehrter Richtung nach Osten also zurück oder aber hindurch weiterziehn in die Wüsten die bizarren Mondlandschaften aber gelb und rot also eher Marslandschaften  Landschaften der Kämpfe und des Kinos Bildlandschaften Sand – und Felslandschaften Nevadas Neu Mexicos Arizonas. Auch hier alle Geschichten schon erzählt alle Bilder die möglich schon gestohlen und transferiert zu Hintergründen gemacht alles was uns bleibt die Deckungsgleichheit Bestätigung Rückversicherungstour, wollte nur mal schaun ob das alles echt ist oder Studio oder nachgebaut im Studio aber schaut alles so aus wie ichs gesehn hab genauso fantastisch auch ohne die Protagonisten, Bestätigungstour wieder und wieder zwei Jahre später, dann wieder fünf Jahre später Danach dann Pause mitm Westen und Aufenthalt im Osten. Das Warten auf den Lift was da abgeht tote Zeit Hoffnungszeit Bitte jetz aber anhalten komm mach schon wassn das schon wieder fürn Idiot halt doch an Du Arsch

Seltsame Leute. Auch das. Serienkiller ab und an. Nach Norden im vollgekifften Käfer eng und heiss und ich weiss nich wie lange wir brauchn Frühstück in Kirchen mit Predigt und

Wegweiser   zum rechten Leben dann im Käfer mit den beiden Freaks dann mit Hippies nach

Sanfrancisco Frisco genannt auch Karl irgendwo aufm halben Weg Umstieg in den Sedan nach Frisco gepflegt und n Typ Hippies Hippies Guerrero war ich dann nochmals zig Jahre später aber die ganze Stadt ist jetzt so anders so clean straight und reich und hip das Zürich der

Westküste – San Francisco hatte The Grateful Dead und Jefferson Air- plane – Friede, Liebe, Acid nehmen und mit dem Flow gehen, dieser ganze Hippie- Kram – da wos noch immer aber flowers in the hair gibt Parks und Sandwiches und die Gespräche über den Fluch des Erbes von FDR. Jetz is Amerika in der Welt angekommen is das gut is das was sein soll Friedenspläne wie heissen die Orte Dayton fällt mir ein aber Potsdam auch und wo hat Bush sei Unwesen getrieben  

Exkurs 2: DER KRIEG DIE KRIEGE

Jetzt jedenfalls is Krieg in Vietnam weiss nich ob es da überhaupt einen Friedensschluss gegeben hat später dann aber jetzt wird furchtbare Weltpolitik gemacht Jetzt sterben Freunde in Vietnam Jetzt wird ein Land vernichtet soll werden klappt aber wohl nicht ganz von heute aus betrachtet is wohl alles schiefgegangen dafür hats in Berlin jetzt eine Millionen VietnamRestaurants wie im Irak später oder in Libyen Ein Volk jedenfalls das sich nicht vernichten lässt is ja zum wahnsinnig werden lässt sich einfach nicht besiegen von der Superpowermacht Furchtbares Rollback jenes Einstiegs mit Japan Korea  Vietnam  Auch das werde ich erst später begreifen und die Filme erklärn erzähln alles und nicht finde ich die Geschichten in den Strassen von San Francisco wo die Liebe genauso wesentlich wie der

Protest und die Wut auf die Politik Von da aber weiter und immer weiter in den durch die Wüsten und Steppen reiten wir auf halbwilden Pferden wussten nicht zu was wir fähig sind und schlafen auf dem harten Boden Angst vor Klapperschlangen später dann weiss ich dass ich das bin dass ich die Klapperschlange bin vor der ich mich fürchte erste Anzeichen des Interesses für Interesse für den Buddhismus auch irgendwie hier entstanden weil diese Stille und diese Horizontlosigkeit in den Wüsten des Westens wegweisend richtungsgebend zwingend. Im Gepäck das bisschen Literatur  und die Filme bereits erwähnt und keine

Erfahrungen endlos sich in schwarzweiss vor mir erstreckendes weites Land bekannt als dies Leuchten im Dunkel vorstellbar tagelang hatte ich dagesessen und den reitenden staubaufwirbelnden Männern zugeschaut Frauen in langen aufgebauschten völlig unpraktischen Kleidern und mit irren Hüten und gerüschter Unterwäsche auch schwitzende Pferde, rauchende Gewehre, Winchester, Pfeile tödliche Wunden viel Blut schwarzgetrocknet im Sand Keine Ahnung von nix aber eingetaucht in Vorstellungswelten ganz allein das war ganz allein ich kein Freund kein Begleiter neben mir Vorstellungswelten des amerikanischen Westens aus dem damals vorigen Jahrhundert Helden und Schurken, starke Frauen und herbe Liebe. Erotik auch als die Schurken die gefangene Frau auffordern sich auszuziehen. Und dann kamen die Gitarren und die Musik und – eben die Sportler. Wie von einem anderen Stern. Immer schon die SportlerInnen. Das auch so ne Frage nach den Übergängen oder Brüchen von der Rock – und Soulmusik zum Kino zum Western zum Sssssport wie das geht frag ich mich halt, nich so leicht zu verbinden diese Brüche Bruchstücke Risse Abbrüche. Später dann die Kunst viel später dann die Kunst der Earth Raum inmitten Manhattens Dia Art Foundation tief beeindruckend oder das Museum of modern Art in  Los Angeles, alles viel später und die Literatur teils teils und die gesprochne Sprache, naja. The Year in Friendship. Die Freunde. Einer war Neil Diamond. Und wernoch, ja, wie gesagt die Schauspieler und die Landschaften und Kaugummi Bubble Gum der Vater mit seinem Satz auf amerikanisch, der kein amerikanischer Satz war, sondern Hörensagen eines der Sprache nie mächtigen Mannes, Vielleicht noch die Lucky Strike Packung das Design in den Feldern gefunden nach den Manövern…. Und die Verstärker natürlich, die Gitarren und die Schlagzeuge, die Namen und Marken aus der Ferne Gibson Gretsch Fender Vox Marshall Shure und Jimi Hendrix noch sicherlich Woodstock auch ging aber im wesentlichen aktuell an mir vorbei frag mich ja noch immer wie ich 1968 erlebt habe, wahrscheinlich wesentlich im Wasser, trainieren… Irgendwie trotzdem dabeigewesen aber eben nicht im entscheidenden wen es den gibt AUGENBLICK . Also hörn wir uns die Geschichten der andern an, gehen ins Kino erleben mit was ohne uns geschah, um Teil dessen zu werden, was Massenbewegung war, Massenkultur, alle machen mit , die Geschichten von denen die warn in Mexiko warn wo Tommie Smith und John Carlos die Fäuste heben erste enigmatische Geste und überhaupt viel Unruhe scheints den Sport beschattete überschattete aber ja der Sport ist auch eine Plattform und wenn Kaepernick jetzt zu den Panthers käme, die ja Charlotte verlassen wollen wie bitte wassollndasalles. Nuja, erzählt wurde manche Geschichte nachdem die Geschichten aus dem weiten Land mit dem grossen Himmel Geier kreisen und sitzen aber auch am Strassenrand hässliche Gänsegeier auf den Hausdächern. Zunehmendes Gefühl des Fremdseins aber nicht fremdsein wies gewünscht wies immer gesucht wie s die gerüche vermitteln an fremden orten oder die athmosphären, ja doch stimmt, das isses ATHMOSPHÄREN schwer zu fassen aber Worte zu finden

Kap 2 Durch die Wüste

KAP 2.1 BARSTOW

Das ist ja so etwas wie ein existentieller Nullpunkt (auch nochmals und wieder erfahren immer und immer wieder: Boise /Medicine Hat/Regina (im Regen) Blackfoot

Western und Sport Sport und Western Western und Sport wie gehörtn das wohl zusamm haben wir auch noch nich rausgefunden wird wohl auch nicht wie die vielen andern Projekte Selbstversuche, die mal angefangen liegengeblieben was fürn Arsch man doch geblieben is dacht ich heut in der gemachten Wildnis Natur wird hier nur als gezähmte eingefriedete nachgebildete akzeptiert und dann wird auf den Trails die durch die Kulturlandschaft Natur führen schweres Schuwerk getragen und all der Outdoor Stuff dens in den grossen Sportgeschäften – sage nur DICKS oder auch wie hiess der andre grosse ganz grosse nochma der n bisschen billger is, vergessn muss mal nachschlagen auf der Tastatur –  also Sport und

Western jedenfalls haben irgendwas mitnander zu tun Stagecoach Die Söhne der Katie Elder Bullet for a Badman Dings auch schon vergessen den ich als Kind so oft sah dass er win Freund wurd Der aus dem Regen kam The Quick Gun Apache Rifles Gunfigth at Comance Creek dachte auch wo Creek steht muss es sich um Flussbetten handeln sind aber Rinnsale hier, die ebenfalls n bisschen Wildnis vortäuschn is aber dann doch nur vernachlässigter Grund bis irgendn Stadtplaner auf die Idee kommt Greenways anzulegen Showdown Six Black Horses  Seven Ways from Sundown Der Mann der Liberty Valance erschoss, Alamo, Der letzte Befehl, Land der tausend Abenteuer . Hier lief uns dann Karl wieder übern Weg : fasziniert genau von diesem Nullpunkt Amerikas wo die Ebenen endlos und der Llano Estacado nah bald nach Mittag wurde die Luft so schwül, daß man sie kaum zu atmen vermochte, und der Horizont im Süden nahm einen rötlichen Schimmer an . . . Der rötliche Schein am südlichen Horizonte wurde breiter und breiter; er wuchs am Himmel empor. Oben hell und nach unten immer dunkler werdend, stieg er jetzt bis zum Zenith [!] auf und lief zugleich zu beiden Seiten im Osten und Westen zusehends dem Norden zu. Das sah höchst gefährlich aus und war in Wirklichkeit gefährlich; ich wußte das, denn ich hatte schon einigemale einen solchen Sturm in dem Llano estacado erlebt der ‘ntch-kha-n’gul ist über die Llano gegangen sein schwarzer Leibim Norden Wehe denen der Tod hat sie gefressen! . . . Gerade im Osten von hier erhob sich die Llano in die Luft, so daß es dort finster wurde wie mitten in der Nacht. Die Sonne umarmte die Finsternis mit Strahlen roten Blutes. Die Nacht rückte schnell nach Nordosten vor, wo Winnetou sie dann verschwinden sah erzählt uns dann, wie er das Schiff mit uns in Bremerhaven besteigt die Frau sofort runter ins Mitteldeck zu den BridgespielerInnen er aber mit seinen Reisefreunden aus Amerika an der Reling Ausschau halten nachm Westen die Silberne Büchse unerm Arm und die Friedenspfeifen in der Jackentasche und die Karte im Kopf Llano Estacado ganz klare Sache Destination There is nothing but Dust und Plains and a very big sky sagt Forester aber Karl lässt sich natürlich nicht beeindrucken und entwirft seine erste Tour zu den Indianern die ja auf ihn warten den guten weissen Mann den Skalpträger das potentielle Opfer Sky Hopinga ist bereit zu sprechen spricht mit ihm und ein seltenes Gespräch zwischen fernsten Sternen alte WELT ADIEU NEUE WELT HELLO Und dann nach Weston, Missouri Guten Abend Frau Hiller, Die Crows haben meinen Mann gefangen ich weiss nicht mehr. Die Schoschonen sind einig mit den crows dass er ein Mörder und ich und  Winnetou. Guten Abend Carpio Und hier beginnt die GESCHICHTE Einer dieser Goldsucher entpuppt sich als Carpio, der mittlerweile ebenfalls in die USA ausgewandert ist und dort von seinem bösartigen Onkel, dem anderen Goldsucher, ausgenutzt wird. Carpio schließt sich Old  Shatterhand und Winnetou an. Gemeinsam geraten sie in die Gefangenschaft der Blutindianer, die sie an die Krähenindianer ausliefern. Dort gelingt es Old Shatterhand, den Häuptling der Krähenindianer davon zu überzeugen, dass der Überfall auf seine Krieger von den Blutindianern unternommen wurde. Nachdem er im Zweikampf den Häuptling der Blutindianer besiegt hat, verfolgen die Blutsbrüder den Prayer-Man und seine Komplizen, die den gesundheitlich angeschlagenen Carpio aus dem Lager der Krähenindianer entführt haben. Bei der Verfolgung stoßen sie auf ihren alten Freund Amos Sannel, der mit dem „Prayer-Man“ ebenfalls noch eine Rechnung offen hat. In seiner Begleitung befindet sich Hiller, der aus dem weiter entfernten Hauptlager der Krähenindianer entkommen konnte. Hiller ist aufgrund der

Schicksalsschläge in seinem Leben verbittert und verhält sich daher gegenüber Old

Shatterhand sehr feindselig und verhöhnt ihn aufgrund seines unerschütterlichen Glaubens.

Wieder taucht hier das Gedicht auf, als Auslöser des Streits. An einem Finding-Hole, einer Goldgrube in einem Fluss, in den winterlichen Rocky Mountains können sie die Gangster schließlich stellen und den inzwischen schwerkranken Carpio befreien. Hiller schließt sich aus Trotz den Gangstern an. Beide Parteien überwintern getrennt voneinander in einem von einer heißen Quelle erwärmten Tal. Dort werden die Gangster von einer Lawine verschüttet, es gelingt Old Shatterhand jedoch, Hiller zu retten. Dieser bekehrt sich daraufhin wieder zum christlichen Glauben. Old Shatterhand kann ihm nun einen Brief seiner Frau übergeben, wonach die Familie in die Heimat zurückkehren kann, da es gelungen sei, eine gegen sie gerichtete Intrige aufzuklären. Gemeinsam mit inzwischen eingetroffenen Schoschonen feiern die Helden im Tal das Weihnachtsfest, wobei der sterbende Carpio ein letztes Mal das

Gedicht aufsagt. Da das ja ein Land wie gesagt weites Land und verhältnismässig wenig Menschen siedelnd sich rumtreibend auf diesem weiten Land das mal anderen zugedacht war als uns weiss man eigentlich wieviele Ureinwohner Natives hier mal gelebt haben Lederstrumpf und so erste und letzte Mohikaner sechzehnhundertsoundso als die ersten vollbeladnen Schiffe obn im Nordosten anlegten –  da das ja ein weites Land mussten die Leute die ja auf Eroberung aus warn auf Pferden oder von Pferden gezognen Wägen Pferde wurden mitgebracht oder wie alles andre auch geklaut genommen geraubt’  weite Strecken zurückzulegen is wohl die erste Form von Training gewesen Wurftechniken wurden elaboriert um Gegnern Feinden Beutetieren zu begenen Schläger wurden benutzt um gegenern Feinden Beuteieren eins zu verpassen und gerannt wurde sowieso immer – lässt sich gut in dem Film THE LAST OF THE MOHICANS von Michael Mann studieren wo Daniel Day Lewis – hat der sich jetzt wirklich vom weiteren Filmemachen verabschiedet – als Hawkeye ca 100 oder 120 Minuten läuft – mit der Langbüchse in der Hand. Da aber doch dann verhältnismässig viele Menschen hier siedeln sind die Wettkämpfe entsprechend stark bevölkert. Also 25 Läufe 200m Individual Medley Start alle 2 Minuten und dreissig Sekunden macht 200 SchwimmerInnen die gestoppt werden wollen und das Wasser in allen vier erlaubten Lagen durchpflügen – wühlen – ziehen. Wirkt erstens ungeordnet chaotisch dann noch die schwirrenden Mütter die vom Ehrgeiz zerfressen und vor Ehrgeiz bersten und die Kinder zum Äussersten treiben hängt doch schliesslich die Tukunft drasn Stipendien und so Renommee und so Eliteuniversitäten die sich mit ihren OlympiateilnehmerInnen und Football und Basketballstars zieren. Wasnichalles. Da wird gebuchführt angereizt und gepeitsch als wärn wir noch auf der Flucht vor den letzten Eingebornen Schöner dann die Kämpfe die ins Offne gehen Open Water Die Wasserschlange schlägt der Meister beim RAsenmähn der Schlange den Kopf ab einfach so als wär das erlaubt Sagt der Schüler Das ist aber sehr grob und brutal Ich dachte immer hier gälte die Achtung vor allem Lebenden, Was heisstn hier grob und brutal Wasn feinfühlig wenn das besser passt Wer bistn dun? Weis nich dachse du! Warum bistn hergekomm Willst urteiln Willst bewertn Irgendwie geht’s dann so in der Art weiter und ich rätsle was da eigentlich gemeint sein mag Geht’s ums Bewerten Geht’s darum mit einem Urteil eine definierte vordefinierte Position zu behaupten die es ja im Buddha nicht gibt Geht es ums Akzeptiern oder so . Let go, let go. Scheint wohl das ganz Wesentliche zu sein und zu bleiben und die Kur halt Muss man mal hinkriegen kriewgt das irgendwer hin Der Mönch der Kleine der da auf einem Aste hängt und der Buddha Erscheinung Hilfe abverlangt. Das macht der kleine Mensch aber nicht Also lets go Immer noch da in Long Beach nachm Abstecher ins verwehende Hippie Reich Die Gerüche von Berkeley riecht nach nach incense und weed Gras und Patschuli so ein Wehen überall stimmt schon das gab es ma das war ma da Überall,  Gerüche Frühling Sommer Klingen und Singen In America lerne ich kochen War ja frei von der Gewalt des Verführtwerdens aber Kochen interessierte mich wusste garnicht dass man italienisch selber kochen kann. Schreibe ich in meiner Kinderschrift auf. Im Gepäck tja was?

Hab ich ne Lektüre gehabt n Buch weiss noch Emily Dickinson lief mir übern Weg und Robert

Frost wie in dem Song von S&G kauf ich in Digest Ausgaben fürn Erstgebrauch Da werdn Gedichte gekürzt und in Konsumform gebracht Ich kaufe in nem Buchladen in Berkeley auch was über Artaud was von Artaud mit Sicherheit warum keine Ahnung von Artaud hört sich aber an  Nö den kenn ich erst später Eher Sammelbände mit Querschnittsüberblicken englische Literatur aller Gattungen aus 5 Jahrhunderten oddr so bleibende Werte steht ja immer noch rum im Regal zurückgebracht jetzt. Gut.

Ich wusste später dann nicht beim ersten Besuch schon beim dritten vielleicht wahrscheinlich der auch wieder in der Hitzewelle startete während der zweite im Osten des Westens startete bei alten Bekannten die wir vermessen als Bekannte bezeichneten obwohl nur einmal kurz heimgesucht auf Empfehlung von der anderen Seite des Kontinents das schafft ihr  nie – wusste ich das BP nach America gegangen war, zu ebendieser Zeit, als ich ihm auf den Strassen der Riesenstadt sah, weil die Abstraktion in America was galt, weiterhin Geltung hatte

Kap 2.2. Umweg SF Saratoga und Lodi      

Auf jeden Fall gings dann in San Francisco wurden Gespräche geführt wahrscheinlich über den Präsidenten und seine Halbwertzeit und seine wüsten Machenschaften Hier dann beginnen seine Auftritte eigentlich vielleicht auch eher später sagen wir mal dass hier alls anfing stimmt wahrscheinlich nur bedingt: Hier ist die Gasse durch die hindurch er kommt, hier dämmert es hier fängt es an, Gestalt zu werden: Tausend Auftritte drohn und dröhn und er beginnt zu erzähln wie seine bloße Erscheinung schon hinreichte, ein schallendes Gelächter zu erregen, und noch ehe ich den Mund öffnete, wurde ich mit Jubel empfangen, Beweis meiner echten und ursprünglichen „vis comica“ kein Farceur oder Possenreißer, aber stets bemüht, der Wahrheit und Natur so treu als möglich im reichsten Maße die Gabe und Empfänglichkeit für alle Lächerlichkeiten des Lebens bewunderungswürdig meine Kunst  denkt an den  „Liborius“ in der „Reise auf gemeinschaftliche Kosten“, „den pensionirten Fleischsteuercassenschreiber Mengler“, „den Vater der Debutantin“ Beispiele der komischen Gewalt über meine Zuschauer in der „Reise nach Spanien“ voll Todesangst vor den Räubern in der Finsterniß herumtappend ruf ich aus: „Da liegt etwas Hartes am Boden – eine Waffe? – nein, es ist ein Taschentuch,“  als Theater-Director in „Richard’s Wanderleben“ versichere ich auf die Forderung des Künstlers, für eine Gastrolle zwei Drittheile der Einnahme zu erhalten, daß ich „in den heißen Sommermonaten selbst nur ein Drittel einnehme“! der Liborius, wenn ihm seine Reisegefährtin das für ihn bestimmte Abendbrod wegißt, plötzlich heftig zu husten anfängt, „weil ihm sein Essen in die unrechte Kehle gekommen sei“. Zahllose meiner Impromptus sind bereits sprichwörtlich „Präsident, Präsident, Präsident, Präsident, Präsident, meine amerikanische Mitbürger und Menschen aller WeltWir! Groß! National! Anstrengung! einig unser Land wiederaufbauen! Hoffnung für wiederherstellen! Gemeinsam! Kurs Amerikas und der Welt!  Viele, viele Jahre lang! Bestimmen! Herausforderungen schwierige Situationen es schaffen.Alle vier Jahre wieder geordnet und friedlich! Machtübergabe! zusammen.  freundliche Hilfe in dieser Übergangszeit! Danke.  Zeremonie,   heute übergeben wir die Macht   wir nehmen die Macht  wir geben die Macht euch, Volk!kleine Gruppe in der Hauptstadt,   Volk! Kosten!    Politikern   Arbeitsplätze wanderten   Fabriken schlossen.   Establishment sich selbst,   Bürger unseres Landes. Ihre Siege eure Siege, ihre Triumphe eure Triumphe.  Feierten und wenig zu feiern. hier und jetzt.   Augenblick  euer Augenblick.   euch.   allen,   euer Tag,   eure Feier,   euer Land.  unsere Regierung vom Volk geführt    Volk   Herrscher dieser Nation   vergessene Männer und Frauen unseres Landes historische Bewegung Nation Bürger dienen tolle Schulen sichere Wohngegenden   gute Jobs     gerechtfertigt und vernünftig rechtschaffene Menschen rechtschaffene  Öffentlichkeit. Problemviertel in Armut verrostete Fabriken, Grabsteine über die Landschaft unserer Nation Bildungssystem, junge und schöne Schüler Verbrechen Banden Drogen, ihr Schmerz unser Schmerz Ihre Träume unsere Träume ihr Erfolg unser Erfolg sein.   ein Herz, eine Heimat   ein ruhmreiches Schicksal  ausländische Industrien auf Kosten    Armeen anderer Länder   unsere eigene Armee ausgehungert   Grenzen anderer Länder  Billionen und Aberbillionen von Dollar im Ausland   amerikanische Infrastruktur zerfallen ist andere Länder bereichert,   Reichtum,  Stärke   Selbstbewusstsein   über dem Horizont neues Dekret  eine neue Vision  nur noch  zuerst heißen,  zuerst. Handel,   Besteuerung,  Einwanderung,   Außenpolitik  amerikanische Arbeiter und amerikanische Familien    unsere Grenzen   Verwüstung  unsere Produkte   unsere Unternehmen   unsere Arbeitsplätze Schutzmaßnahmen   Wohlstand und Stärke   Atemzug meines Körpers für euch  euch nie hängenlassen gewinnen – gewinnen, wie nie zuvor. unsere Arbeitsplätze unsere Grenzen zurück unseren Wohlstand unsere Träume zurück neue Straßen und Autobahnen und Brücken und Flughäfen und Tunnel und Bahnstrecken unser wunderbares Land unsere Leute aus der Sozialhilfe holen wieder zur Arbeit bringen, unsere Nation mit amerikanischen Händen amerikanischer Arbeit– amerikanisch kaufen und Amerikaner anheuern.  Freundschaft und Wohlwollen das Recht aller Nationen eigene Interessen als Beispiel leuchten leuchten, damit uns alle folgen. alte Allianzen und neue zivilisierte Welt radikal-islamischen Terrorismus vom Erdboden auslöschen werden. Grundlage unserer Politik absolute Loyalität unsere Loyalität zu unserem Land Loyalität zueinander Herz dem Patriotismus Bibel sagt Völker Gottes zusammen in Einheit keine Angst beschützt immer beschützt Militär Sicherheitskräfte beschützt n von Gott beschützt groß denken und größer träumenZeit für leeres Gerede Stunde des Handelns.Geburt eines neuen Jahrtausends,

Geheimnisse des Weltraums Welt von den Qualen von Krankheiten Energien, Industrien und Technologien von Morgen alte Weisheit in Adern dasselbe rote Blut glorreichen Freiheiten salutieren Flagge. Großraum von Detroit windgepeitschte Ebenen von Nebraska, gleichen

Nachthimmel, dieselben Träume vom gleichen allmächtigen Schöpfer mit dem Hauch des Lebens     

Alle ihr in jeder Stadt, nah und fern, groß und klein,  von Berg zu Berg,  von Ozean zu Ozean,  hört diese Worte. Ihr werdet niemals mehr ignoriert werden. 

Eure Stimme, eure Hoffnungen und eure Träume euer Mut eure Tugend Liebe wird  

TD im Dämmer schien auf, dass dies politische System durch und durch korrupt, machtorientiert und Kriegslüsternheit … ach aber auch das sollte dann in den späteren siebzigerjahren vollends klarwerden als ich die Wirkweise des militärindustriellen Komplexes studierte und analysieren lernte (kann ich noch?) Überhaupt der Kapitalism in seiner höchsten brutalsten Form als Imperialismus wirkte hier nach Innen (Rassismus, Diskriminierung und Ungleichheitszement) wie nach Aussen (Weltherrschaft qua weltpolizeilicher Rollenübernahme) Krieg in Vietnam hatte gerade begonnen. Und wird bis heute aufgearbeitet letztlich der film angefangen un d nicht zuendegeguckt filme wie das schlechte gewissen der amerikaner alles wird da untergebracht was das gewissen plagt der rassismus mississippi burning do the right thing der militarismus full metal jacket aussensicht die caine war ihr schicksal eine frage der ehre vietnam deer hunter da five bloods die geldgier die lebensfreude die unternehmungslust die angst der terror die gewalt gewalt gewalt die liebe zur natur und zur menschheit und zur welt allgemein Und Vietnam ist dann auchn thema zurück in der heimat langwährend sieg im volkskrieg undso das war aber alles ein zündeln dann und sollte sich später auswachsen aber auch nich so ganz  

KAP 2.2 BARSTOW

So also stehn wir in Barstow und kommen nicht weg und wolln doch weiter Richtung Osten

Richtung Osten jetzt der doch sowas wie die Heimat leuchtet und die Dichter die sich

Richtung Osten wendeten warn nicht weniger als die Sänger die den Westen besungen….

Hier entscheidet sich dann hier springt die Rose  

Bis dann doch einer hält und fährt in die Wüste fährt und wir in die Wüste wo wir nie warn ich jedenfalls nicht und plötzlich in der Wüste und Las Vegas ist weit und Las Vegas interessiert eigentlich wenig und später dann ein wenig und stattdessen stehn wir auf grossen Steinen und schaun in den Himmel, die langen Haare im Wind wie der Indianer aus dem Film Watch the rivers flow und dem Film Hostiles und aus dem Film alle habe ich dann doch viel später erst gesehn Silent Tongue warum schreibt ein Rocker einen Film über einen trauernden Halbindianer und der Autor wird leicht verwechselt mit dem Künstler der diese Aktionen in einem Raum im tiefen Südwesten macht zum Beispiel Walking in an Exaggerated Manner Around the Perimeter of a Square oder so ähnlich wie quadrat 1 und 2 oder andere seltsame formen sich durch und in Räume(n) zu bewegen die ich dann auch praktizierte um die Frage zu überbrücken, was man im Rahmen des Textaufsagens so alles machen könnte, Antworten darauf gab es ja nicht also durch die Wüste und immer an den Felsen lang bemalte Felsen farbige Felsen brüchige Felsen und spitzige Felsen die in den Himmel ragten der tatsächlich so weit war wie oft besungen irgendwann bricht dann das Auto zusammen und wir schieben es ein Stück weit in der Hoffnung aber es gab keine und wir schwitzen in der gnadenlosen Sonne die Lippen platzen auf undsoweiter ich hebe einen der Steine auf die dort herumliegen und früher einmal Holz waren nehm ich mit verboten aber nehm ich mit plötzlich sind wir allein wir das sind ja nur er und ich mehr gibt es wohl nicht hier und ganz in der Ferne vielleicht steht noch einer an der Strasse und wartet vergeblich bis nur ein Skelett übriggeblieben sein wird was sind das für Leute wir Landstreicher und Verlorene streichen durch eine seltsame Landschaft weiss garnicht mehr ob das heiss war leer jedenfalls und die Türme des Monument Valley Mondlandschaft zogen dicke wolken an grauschwarze dicke

Wolkenungetüme Gebirge auch Wolkenstühle also auch diese hier wie an anderen schönen und später dann geliebten orten die Indianer lachen sich kaputt über uns liegt sicher auch an ihrem blutalkoholspiegel und später dann bringen sie uns in ihrem verfallenen Haus unter weil ein Tornado heraufzieht krachend und erderschütternd wie ichs nie noch erlebt und hier in dem alten Holzhaus erwarte ich sekündlich den Zusammenbruch der Materie ist auch dann so und ein unheimliches Drehen umfasst uns dreht und wirbelt uns umher und mit uns all die Gegenstände und Mitleidenden die uns zuvor auf dem festen Boden der Realität umgaben komm aber auch andre und Andres dazu alte Blechgegenstände Eimer und Schaufeln rostige Wannen und Ich warf mich zur Erde, verbarg mein Gesicht und klammerte mich in einem Anfall nervöser Aufregung an das spärliche Strauchwerk als ob das etwas nutzen konnte nantahala hörte ich rufen und es blies der schrecklichste Orkan, der je aus den Himmeln niederstürzte;   am Vormittag   die Sonne heiter strahlte. Totenstille trieb uns umher. Dieser Zustand dauerte jedoch nicht so lange, daß wir Zeit gehabt hätten, ihn zu bedenken. In kaum einer Minute war der Sturm über uns – in kaum zweien war der ganze Himmel schwarz, und es wurde so dunkel, daß wir einander nicht mehr erkennen konnten.

Es wäre Wahnsinn, den Orkan, der nun einsetzte, beschreiben zu wollen.   

Ging also hier um den oberflächlichen fernseherischen Kontakt zum Ursprung zur Geschichte der Bevölkerung dieses Halbkontinents was warn das Pocahontas  

BESINNUNG

Es geht um Wanderung Fahrt, es geht um Odyseeische Gefühle, die jeden von uns befallen, es geht um Heimweh und Verlangen in die Weite der Welt es geht um Zwiespalt um ewigen

Widerstreit von Gefühlen nah sein und fern sein wollen HIERSEIN und WEGSEINWOLLEN «WEITER! DIE ZEIT IST KURZ!

Die Sohle der Sünde, führe mich Dichter führe mich weiter, und die worte sind ja bei dir ich schweige und wage nicht zu sprechen weil ich es nicht kann und die Weite ist wortlos wie die

Nähe wortreich und gesprächig

Schacht der Mühsal

Kap 2.3. ZABRISKIE POINT

Der Präsident setzte sich jeden morgen nackt vor seinen altar ein zweizentnerschwerer goldblock und betet sein gebet WEARETHEHOLLOWMEN

der andere steigt immer wieder aus seinem viel zu grossen Flugzeug winkend und chinesischen boden küssend der andere kommt auf seinem riesigen wallach ins weisse haus geritten das tatsächlich aus riesigen leergeräumten zimmern und sälen besteht FDR liest Kierkegaard und versucht seine gesamte Amtszeit herauszufinden, was das böse mit dem er zu kämpfen hat eigentlich ist deutschland russland undso alle treten sie hier auf und nicht in idaho nicht als steinbüsten wo sich die nation jedes jahr zum eingedenken an was eigentlich trifft die ganze historie ist wien nachbild auf nem grellscheinenden poster nur schwer noch zu orten und was die kinder lernen ist eine wüste abfragerei die den rückbezug behindert rückbezug hier also in der wüste treten sie auf auch der ungeliebte president der offizier 1869 trat Grant als große Hoffnung der Republikaner in Lincolns Fußstapfen und gewann die Präsidentschaftswahl. Seine Administration wurde durch eine Wirtschaftskrise, den

Dauerstreit im Süden, wo der Terror des Ku-Klux-Klan um sich griff, und Skandale einiger

Minister erschüttert. Doch verdeckt dies ihre erheblichen Errungenschaften, vor allem den

15. Verfassungszusatz, den Präsident Grant gegen erbitterten Widerstand auch im Norden durchsetzte: Er gab den Schwarzen grundsätzlich das Bürger- und Wahlrecht, was die

Bundesstaaten des Südens zu verhindern versucht hatten. Frederick Douglass, der schwarze

Bürgerrechtler, dankte Grant mit dem vielleicht ehrenvollsten Kompliment in dessen an Auszeichnungen so reichem Leben: „Der schwarze Soldat war willkommen in seinem Zelt und der befreite schwarze Mann in seinem Haus.“ FDR aber überragt alle irgendwie hier am Fuss des Berges in seinem Rollstuhl und an der Seite seine wackere Eleonore die sich wie kaum eine andere Präsidentenbegleiterin naja was eigentlich auch da wenig Ahnung is ja aber wohl auch zweitrangignew deal aufbruch und rückbesinnung jednfalls vorrangig und verbundenheit mit uns der wiege des bösen. Und das alles hier an zabriskie point dem nullpunkt wüstenei vertrocknete leiber von verbrechern und farbgeflimmer starr und unaufhörlich was suchtn der geier da oben unter ihnen jedenfalls und am horizont immer tauchen sie auf die reiter und wahrscheinlich sinds dann immer indianer gewesen einheimische native bedenk immer deine wortwahl bedenk immer wie du dich ausdrückst bewahre gott streifen dann mit den freunden ein wenig herum in den wüsteneien beeindruckend diese schilder please make sure your automobile is in good condition and that your fuel tank is full drive only on main roads in summer always carry water for you and your car…. devils golf course salt pinnacles bedecken den boden die füsse machen knirschende geräusche klapperschlangen immer dieselben geschichten aber auch das eigentlich uninteressant mehr wohl was diese wüsten in einem zernarbten land sind dessen niedergang zusammenbruch kollaps ich eigentlich nicht erleben wollte immer das betreten des californischen bodens im kopf die gluthitze und wie wir den wagen abholen den riesenschlitten gross genug für drei schlafende jungs aus germany hier jetzt ein wüstenschiff und angstlos durchqueren wir auch diese wüste goldig verblendet und rosig verbrämt und nur positiv nur pop nur hiersein der gehörige sonnenbrand am tag nach der langen nachtfahrt von Vegas zurück nach LA wirkte ja trüb und sonnenverhangen dieser nachmittag am meer venice beach damals noch wenig hip aber ne sommeridylle jetzt in der wüste überlagern sich aber die eindrücke und einstellungen und heute ist sowie das ganze zu einem winzigen ausschnitt geworden den ich nicht mehr verlassen kann eingesperrt eingeschlossen in die selbstquarantäne in einem vergifteten land gift sprüht aus allen kanälen aber ich kenn ja nur wenige und nun wirkt diese rückkehr wie ein purgatorium für frühere verfehlungen falscheinschätzungen missverständnisse  

Einschub: Green green grass of home

Auch weil Gründonnerstag war und die Motoren auf Hochtouren liefen in den Vorgärten und den backyards und die Amerikaner nichts so pflegen wie ihre lawns jedes Mittel recht auch der Kauf überdimensionaler Maschinen Unkrautvertilgungsmittel die nachgewiesen Krebs erzeugen undsoweiter hatte ich so auch nicht bedacht als ich rübermachte dass vom europäischen Regen in die amerikanische Traufe oder wie man so sagt und der Song im Ohr auch TJ hatte den gesungen aber ich hatte ihn von anderen im Ohr und im Leib eng an eng damals in der Ballhalle und wir dann in Louisiana im tropischen Grün und der Langeweile dem Limbus dem Warten ewig und kein Mehr und wir in sehnsucht leben hoffnungslos so lagen wir in den Vorgärten der Leute die wir heimsuchen wollten die ich nicht kannte die Vergil kannte und beschrieb und die Wegmarkierungen waren seiner Vergangenheit hier und da und in diesem Jammertal denn die feuchte Hizze war brütender noch nein erstickender und drückender als anderswo foggy LA war nix dagegen und die verschmutzte Luft damals schon im Anklagestatus lagen wir also hier in den subtropischen Vorgärten irgendein Buch als Alibi in den Händen das signalisierte hier war nix zu holen bis sie dann irgendwann in ihrem weissen BMW vorgefahrn kam und er sie umarmt und sie Tränen in den Augen der Freude oder was ich keine Ahnung von den Verstrickungen die da anstanden und wir rein ins eisgekühlte Haus und unser Zimmer bezogen blieben wohl ne Weile hier denn er hatte wohl noch was zu erledigen mit ihr und ihr Mann war so wie man sich die Leute aus diesen

Gegenden durch die einschlägigen Filme die man gesehn hatte vorstellte Whiskeytrinkende Rassisten und Frauenhasser aber trotzdem halt ganz nett war sicher auch n Anwalt Anwalt warn alle wohlhabenden in den USA (s.o.) weil das Rechtssystem so kompliziert und ausdifferenziert und überkomplex und so möglichkeitseröffnend dass die Gerichte die eigentlichen exekutivorgane der amerikanischen Verfassung warn jeder staat ein eigenes system mehrstufig aufgebaut mit jeweils Supreme Court bestehen also 50 Varianten des  amerikanischen Rechtssystems nebeneinander und dann eben Supreme Court als politisches   Brown versus Board of Education von 1954  Trennung von weißen und schwarzen Kindern in öffentlichen Schulen wurde für verfassungswidrig erklärt.  Weil die Urteile so wichtig und bedeutend feixt jeder Präsident um die Neubesetzung von Richterstellen Franklin D. Roosevelt und Ronald Reagan konnten eine relativ hohe Zahl von Richtern ernennen oft aber lösen sich die Bundesrichter von den politischen Erwartungen  Earl Warren zum Beispiel konservativer Gouverneur von CA wurde als Richter zum konsequenten Befürworter liberaler Entscheidungen Der Oberste Gerichtshof hat im Laufe seiner Geschichte größte Autorität gewonnen. Meinungsumfragen haben immer wieder ergeben, dass sein Ansehen in der Bevölkerung viel größer ist als das des Präsidenten und des Kongresses. Er ist zu einem respektierten und einflussreichen Akteur im System der schecks and bälänces, System der Machtaufteilung, Machtdiffusion und Machtverschränkung Tja aber das System wird nun von den vielen Arschanwälten ausgehöhlt durchlöchert und porös gemacht zuletzt ham wirs ja erlebt mit diesem Zwerg beim Impeachment des Irren der einfach Dinge behauptete die durch die Machtverhältnisse gedeckt werden schröcklich da gibt’s dann kein Halt mehr also wir in dem eiskalten Haus in jeder Hinsicht eiskalt und der Lumpi kommt heim und es wird ein bisschen geredet wenig substantiell und schnell wird klar was fürn ödes Leben hier stattfindet ein Kind spielt wohl auch eine Rolle bin mir aber nicht so ganz sicher auf jeden Fall ist da ein Orpheus Syndrom am Laufen stell ich schnell fest Die Eurydike muss da rausgeholt wern aber wie das wird dann ja immer schlimmer je länger wir bleiben und Vergil vergisst die

Weiterfahrt auch er im Limbus und unerlöst und liebt attraktiv zu sein und Retter war er wohl Tod des mal lesen kannt ich natürlich auch noch nicht mal lesen sie hatte das ja gelesen wie alles von Broch war ja auch Österreicherin und dicke Brüste und ein bisschen fett aber durchaus attraktiv wenn sie sich bereitzeigte genommen zu werden und stöhnte wie eine trächtige Kuh und immer wieder die Lust aber ich wie gesagt kannte das noch nicht und da kommt er wieder und kündigt sich an mit seinem Rollen und Rudern Begleiter in die Höllen des Lebens “Give me everything you got…beat it up…park that big Mack truck right in this little garage…I don’t want to spit, I want to gulp, I want to gag.” = a triumph of confident female sexuality “sex positive.”  

Auftritt 4

Und wer hat das ermöglicht. Leute, dies verklemmte Drumherumgerede, um was, ja was wohl, Sex und Machismo und die Willenlosigkeit und die Lust der Willenslosigkeit und klar fass ich hin wohin ich will und das mach weil ich n Signal bekomm, dass ich das tun soll, und ich bin eben in der Lage, die Signale zu hörn und zu sehn und zu wissen was zu tun und den Mut haben und dann einfach drauflos wie früher ich mein ganz frühr ganz ganz frühr also wirklich frühr nicht gestern oder vorgestern oder wann so nah nicht weiter weg viel viel früher da gabs kein langes Fackeln und ist das wirklich Kultur alles unterdrücken was brodelt gärt und kocht in Euch NEEEEIIIN N. das wolln wir nicht das will keiner nur die Wasserköpfe die

Intellektuellen die uns überschwemmen mit ihrer Sicht auf die Welt mit ihren Herausfindungen aber was denn was denn sagt die Feministin zu mir das ist aus feministischer Sicht nicht in Ordnung sag ich ihr klar stimmt aber das sagt doch erst und zweitmal garnichts also was… wir auf zu neuem Ufer oder altem Gestad ich les nicht sagt man aber ich les in Euren Augen was ich las. Ja, hab ich mal gesagt pack zu nimm sie nimm mich stöhnt sie und machs mir hart und hört sie Euch an wie sie mich wiedergebn:  

park that big Mack truck right in this little garage…I don’t want to spit, I want to gulp, I want to gag naja bin ich bereit, was wolln die beiden anders sagen als endlich geht’s mal wieder zur Sache und die Zeiten des Rumgestreichelns und Sanftheit sind vorüber Bring a bucket and a mop for this wet-ass pussy Give me everything you got for this wet-ass pussy mach ich doch interpretier doch nicht nehms wies kommt wie gesagt so gehört oder was oder wasgehört oder was oder was weiter Lieblingssong damit verschwinde ich dann mal hab doch was losgetreten darum gings doch um was sonst um mich doch nicht habt ihr nicht kapiert versteht ihr nie gings doch nie um mich doch nicht um Euch da draussen in den rostigen Gürteln der USA Extra large and extra hard Put this pussy right in your face Swipe your nose like a credit card Hop on top, I wanna ride I do a kegel while it’s inside Spit in my mouth, look in my eyes This pussy is wet, come take a dive Tie me up like I’m surprised Let’s role play, I’ll wear a disguise I want you to park that big Mack truck Right in this little garage Make it cream, make me scream Out in public, make a scene I don’t cook, I don’t clean But let me tell you how I got this ring (ayy, ayy) Gobble me, swallow me, drip down the side of me Quick, jump out ‚fore you let it get inside of me I tell him where to put it, never tell him where I’m ‚bout to be I’ll run down on him ‚fore I have a nigga running me Talk your shit, bite your lip Ask for a car while you ride that dick (while you ride that dick) You really ain’t never gotta fuck him for a thang He already made his mind up ‚fore he came Now get your boots and your coat For this wet-ass pussy He bought a phone just for pictures Of this wet-ass pussy Pay my tuition just to kiss me On this wet-ass pussy Now make it rain if you wanna See some wet-ass pussy Look, I need a hard hitter, I need a deep stroker I need a Henny drinker, I need a weed smoker Not a garden snake, I need a king cobra With a hook in it, hope it lean over He got some money, then that’s where I’m headed Pussy A1, just like his credit He got a beard, well,

I’m tryna wet it I let him taste it, now he diabetic I don’t wanna spit, I wanna gulp I wanna gag,

I wanna choke I want you to touch that lil‘ dangly thing That swing in the back of my throat My head game is fire, punani Dasani It’s going in dry and it’s coming out soggy I ride on that thang like the cops is behind me I spit on his mic and now he tryna sign me, woo Your honor, I’m a freak bitch, handcuffs, leashes Switch my wig, make him feel like he cheating Put him on his knees, give him something to believe in Never lost a fight, but I’m looking for a beating In the food chain, I’m the one that eat ya If he ate my ass, he’s a bottom feeder Big D stand for big demeanor I could make you bust before I ever meet ya If it don’t hang, then he can’t bang

You can’t hurt my feelings, but I like pain If he fuck me and ask, „Whose is it?“

When I ride the dick, I’ma spell my name Ah (whores in this house) Yeah, yeah, yeah Yeah, you fucking with some wet-ass pussy Bring a bucket and a mop for this wet-ass pussy Give me everything you got for this wet-ass pussy Now from the top, make it drop That’s some wet-ass pussy Now get a bucket and a mop That’s some wet-ass pussy I’m talking WAP, WAP, WAP That’s some wet-ass pussy Macaroni in a pot That’s some wet-ass pussy, huh (There’s some whores in this house) (There’s some whores in this house) Ist auch auf meim Mist gewachsen wär ohne mich nich möglich gewesen wahre Freiheit zu sagen was uns passt ich befreie Euch zu sagen was Euch passt

 später dann auch nicht weiterverfolgt ebenso mit dem Buchkauf Kapitel abgeschlossen aber welches der vielen bin mir nicht sicher was ich so dacht und wer dieser bursch war da im garten mit lockigem haar irgendwie abstossend schon auch und dass wir rochen war auch klar sieht man schon aufm foto und dann haben wir wohl mal ausflüge in die mangrovenwälder gemacht und da ist es dann passiert dass er den Ehemann erschlagen hat oder wollte feuchtheiss wie gesagt nich gut für das hirn wird weich ham wir immer wieder erlebt in den subtropischen regionen dieser welt und dann ins wasser mit ihm und treiben lassen die lungen durchlöchern damit er untergeht und unten bleibt polizei fragt dann bei ihr natürlich die völlig ausm häuschen so hatte sie sich das wiedersehn natürlich auch nich vorgestellt und fragen dann natürlich löcher in die gegend immer beeindruckend die polizei und er hatte immer angst angst vor den bildern Rassismus überall und hier roch es geradezu noch nach Sklavenhaltergesellschaft und wieder wurden schwarze Kollegen auf offener Strasse erschossen umgebracht und gerade jetzt wieder ein Aufstand ohnegleichen nachdem mit den heutigen Aufzeichnungsmedien in der Hand von Jeder und Jedem Alles aber auch fast Alles aufgezeichnet weiterverbreitet dokumentiert skandalisiert aber auch gezeigt werden kann und da kniet der weisse Bulle auf dem Nacken des Schwarzen der sich letzte Worte rauspresst und der Bulle grinsend den Tod abwartet jetzt aber kracht es ordentlich  

Kap. 3 Rollin in to Florida

von Texas, Ft Worth irgendwie undeutlich alles, abstrakte Innenstädte keine Erinnerungen keine Notate keine Auffälligkeiten und doch ist doch Texas Texas Ranger und Hüte und

Ölbarone, was hatten wir alles gehört aus Texas und der grosse Theatermann sitzt noch in Waco und ist längst in Persien seit 15 Jahren stotterfrei Ka Mountain später dann werde ich das studiert haben und Marfa werde ich später gekannt haben und Judd ist auch an uns vorbeigeblieben dann nachn paar Tagen Texas also die Grenzen nach Mississipi da wars dann scho so wie und Marc oder wie der hiess der uns durch New Orleans führt und die Friedhöfe kennwer aus dem Kino und Jim Morrison und Clockwork Orange Stanley Kubrick getroffn beeindruckend immer alle beeindruckend und so eben beeindruckt und Angst dann wieder vor der Realität der Bilder die Trucks mit den Gewehren in der Rückscheibe als wär das was besonders hat doch jeder neulich im Walmart der Mann mit dem Colt im Halfter und seine Lady im Schlepptau Angst im Fall schisst man dann der Veteran an der Kasse von Home Depot wo man alles kriegt um sein Haus zu baun was machst Du wenn einer bei dir im Wohnzimmer steht naja komm wir doch ganz glimpflich durch diese Südlichen Brandgebiete keine

Erinnerung wird bleiben keine soll bleiben und irgendwann dann die Grenze zu Florida als wär das das gelobte Hing auch irgendwie so im Vorstellungsvermögen dass das da besser oder schön oder was wär und mietn Auto Ford Pinto hiess das dann und fahrn am Golf entlang bis wir den weissn weissn Strand von Pensacola erreichen und irgendwie zum ersten Mal in den Atlantic oder dessn Seitenarm warm und klar und die Fischlein und hier könnt ma bleibn Fliegenschwärme Lovebugs knalln an die Windschutzscheibe nix mehr zu sehn weiter richtng Südn so weits geht wassn das Florida der cubanische Schriftsteller der uns seine Gedichte gibt Key West Die Bungalow Dächer die Nahrungssuche unter den Bäumen der Seitenstrassen wie im Paradies Adam und Adam treiben sich rum und die schweren Gewitterwolken an den nachittagen und Key West und die Drogenhütten und Freaks in den Verschlägen am Rand der Welt  verdammtes wunderbares Florida Latinos, Schwarze und Rentner so weit weg von Brooklyn möge das Meer drüberspüln, mögen die Stürme die Palmen knicken: Was Menschen in ihrem Ärger so von sich geben, Florida die ehemalige DDR der USA aber Wetter ist gut Und Geld, die Millionäre aus Düsseldorf, Hamburg oder München, ewig braungeledert residieren Residenzen unterhalten, tun das nicht nur wegen der Tennisakademien, in denen krokodilhäutige Trainer ganzjährig den kleinen Erben die Vorhandpeitsche beibringen, oder weil Donald Trump hier sein Golfhotel Mar-a-Lago betreibt. Beides, Sonne und Geld, machen den schlimmen Bundesstaat vielmehr auch kulturell relevant.

Klassische Orchester zum Beispiel, die bei ihren US-Touren neben Ost- und Westküste stets auch Florida auf dem Programm haben, würden den sogenannten Sunshine State mit seinen Mäzenen vermissen, versänke er im Meer. Und auch der daheim in New York streng und kritisch dreinblickende Kunstbetrieb flog noch in der Trauerphase, nämlich direkt nach der

Wahl 2016, wieder zur Messe „Art Basel Miami Beach“, wo sich sonst um die Kleidungsfarbe Schwarz bemühte Leute auf einmal so irre und farbenfroh anziehen wie einst Don Johnson in der Fernsehserie „Miami Vice“. Auf den berüchtigten Partys in den alten Mafia-Hotels am Strand benehmen sich diese Leute, als hätten sie in Versaces alter Villa nebenan die stehen gebliebenen Kokaineimer ausgeleckt. Es hängt grundsätzlich eine flirrende Mischung von

Urlaub, Überdrehtheit und Irrationalität über dieser Gegend, die nicht nur von den Joints der durchgedrehten Jugend bei ihren Spring-Break-Exzessen am Strand herrührt. Florida ist vielmehr ein hochinteressantes Pop-Phänomen.

Wer hier am Wasser so viel investiert hat, der glaubt schon aus Trotz an Trump

Auftritt 5  

Gegangen kommen hört leeres inhaltloses Lärmen kommen genau das findet statt Stattfinden

Gehen Lachen im Voraus Gröhlen Johlen was nicht alles ihr dort gegenüber für Euch das

Kommen hören 

Ein Flirren eine Spannung im Saal in der Halle im Auditorium Maximum 

Gehend kommen es draufhaben dem Kommen voraus der Gang Wolke Spannungswolke vollgefüllt Erwartung dunkel brodelnd auch heiter schrill aber auch 

Jeder weiss was kommt jeder erwartet das Erwartbare jeder soll wissen was kommt es kommt was jeder kommen sehen will ich habe es kommen sehen weil es ja der Spiegel eine Art Spiegel sich spiegeln sich wiederfinden darum geht’s wohl das ist was ich wie einer gehend kommen der an seinem Kommen erkennbar annonciert natürlich auch angekündigt das Kommen die Erwartung der Staub der Landstrasse sozusagen oder Draussen Eure Stimme Euer Inneres dies kleine makabre jämmerliche Innere aus Angst Vorbehalten  Unwissen Stoff aus dem mein Kommen ist Mein Hofstaat eine Riesenwolke hinter oder vor mir her irgendwie n Dämon auch den ihr Euch wünscht zwischen Tier Mensch Gott heilig und geheim dämonisch stilles Lärmen wahnwitzige Komik die erstickend erschreckend zum Fürchten furchtbar wie ich das Glas habt ihrs gesehn demnächst mehr dazu meine Nummern meine Kunststückchen das Glas mit den zwei Händen ein Glas Wasser Habt ihr mich trinken sehn zügellos tanzen wie Münchhausen mich selbst beim Nacken nehmen jubelnd in Bocksprüngen jubilierend auch meinen Stimmungen entsprechend wisst wohl nicht was ich bin ein Schlachtschiff auch eine Waffe lacht und wehe Euch weil ich ein ganz besonderes Exemplar bin und gesund und jung wiedergeboren niegeborn auserwählt sozusagen wurde gewählt bestimmt und folge der Bestimmung und gebe alles hin was ich nicht all der Reichtum der entgeht für einen neuen einzigartigen Reichtum Eure Dauererregung ich spüre die doch ich nehme wahr diese Vibrationen im Auditorium Maximum im CIRCUS MAXIMUS rieft ihr mir zu Cäsarenwahn kein Wahn der wahre Cäsar ist noch auf dem Weg noch immer heranrollend sich ankündigend immer ist es die Erwartung der wir Cäsarn entsprechn wir Cäsarn wir einzig doch Muster von Mustern wieder und wieder und Daumen hoch sag ich Daumen runter sag ich alles in zwei Händen auch das Glas mein Mund mein Mund so schön flötet Euch zu küsst Euch die Worte zu die ich Euch formen werde wieder und wieder werde ich Euch Worte formen die Euch durch Mark und Bein gehn die Euch erschauern erschütternd und freun Laute geformt geflötet gelutscht und gespuckt mein Wahnwitz in Worten Wortewahnwitz kann man sagen Wiederholn ja Wiederholn und nochmal und wieder ein erschütterndes Lachen das mir durch und durch gehn wird ich bin ja gleich da weil ich immer da bin bin ich gleich da im Nu mein Zorn für Euch mein Ton tönen zürnen mein Singen Gesang ja ich singe ich erfinde mich wieder und wieder neu vor Euch erst vor Euch und für Euch bin ich Euer Midas Euer Nero mit der Lunte an den Gewohnheiten, die Euch meine Liebsten einschränken und zum Schweigen gebracht haben ein unheimliches Schweigen das sich nur selten befreit zu einem tosenden Tumult Massenexekutionen Amokläufe die geile Schönheit der Waffe in Euern Händen war ja nie Waffennarr nie aber mit Euch kann das was werdn was ich nie waar könnt mich aber auch im Ahrsch leckn wenn ichs will und ich weiss ihr würdets tun runter mit Euch runter in den Staub Stampfend trampelnd nein schwebend trampelnd oder trampelnd schweben so komme ich meine Prätorianer meine geliebten Prätorianer wartet noch dann der Befehl ich sitz am Drücker rot wie das Telefon ebnet mir die Wege ich komme ich komme gegangen gewaltig Keiner glaubt ich selber glaubte nichtund aber doch da irgendwo eine ÜBERZEUGUNG alles was solls alles auf eine Karte wie immer wo ich denn im Jahr 2015 unseres Herrn wo war ich dass ich nicht behaupten konnte die grösste Bühne ist meine ist für mich geschaffen und nur für mich die neben mir haltens Maul Ich bin wie er und doch wie er sein nimmt mir keiner ab

Seid ja jetzt fest auf meiner Seite geblieben warum also was solln das Geschrei als wenn ich das Böse sei Lachen sollt ihr mehr ist kein Ziel alle Menschen sollen lachen über mein Geschwätz und meine Witze und darüber wie ich alles durchn Kakao zieh was unbeleckt unerreichbar in Höhen schwebt die Eurem Erdendasein ach was red ich Eurer Sicht entzogen und gewinnen gewinnen gewinnen ist doch nicht verwerflich 

Einschub/Exkurs: The Intruding I

Was dem einen l’intrus ist mir der Eindringling hiess doch bei Klotz so ein Paradigma des Komischen The Intruder muss komm damit was abgeht und gelacht werden kann Kommt oft in der Nacht knock knock on my door Hi, it’s me again long time not seen wie schön wo sind meine Babys und rennt nach oben durchstöbert die Schlafgemächer der drei und lupft die

Deckchen haben paar neue abgenutzte Deckchen mitgebracht ach was freut mich das meine Babies zu sehn krieg ich doch gleich wieder son Druck im oberen Brustbereich und höher hinauf bis unter die Schädeldecke aufgelupft und reingeschaut ja was ham wer denn da schönes ne kleine Psychose oder was haben par Pillen da kannste haben deckt dich zu und wirst ganz leicht nimm nur nimm nur Kotz würg bleib mir vom Leib mit dein Pilln sowie ich das Land betreten hab gings damit los wasn das dauernd fing damals an als das Eindringen überhaupt und sowieso Thema wurde Höhlen aufsuchen Rohre Kellerverliese Holzställe heute träumt ich die Namen Alborn, Szilasi und Schlesiona, die drei Gewaltigen, die sich mir schliesslich unterwerfen mussten, wenns auch so manchen Steinwurf brauchte Verliese auch so ne Art phylogenetischer Biopolitik der Quellenlage Biopolitik der Invasionen invasiv jede Operation startet also mit der Öffnung der Decke des Deckgewebes, Haut meistens, Deckmaterial aufschneiden schneiden in die Schichten hinein, durchtrennen bis der Hohlraum erreicht dann aufspreizen gibt’s hübesche Geräte inzwischen Spreizer, dann mit den

Instrumenten rein in die geöffneten gespreizten Räume, jämmerlich dieser Ausschnitt der Existenz, er jedenfalls taumelt jetzt im Augenblick über die Grenze, steigt übern Zaun, kommt ausm Schrank, reisst die Türen auf und trampelt mit seinen verdreckten Strassendreckschuhn auf meim Boden rum, heilger Edgar Allen was ne Maske auch Aufgraben Auffräsen, Nagen.

Bohren furchtbar laut in der Nacht wenns sonst nix zu hören gibt.

DAS SCHIFF

The Intruder kommt ohne dass er sich ankündigt, immer ankündigungslos sozusagen, latscht einfach in abgegrenztes gesichtertes Gebiet hält sich an keine Regeln , kommt mitm Schiff und 2000 schwerbewaffneten Killern, legt an, lässt die Killermeute los, endlich Waffen benutzen, die erstmal alles metzeln, was von der Form her nem Menschen nahekommt,  Erobern besetzen, kolonisieren, internieren, heisstn das ja: nix andres als : in Besitz nahme, verhandlungslos: Macht ausüben, Macht des Rechts des Stärkern oder was wien das?

DIE FLOTTE

Kommt dann mehr wenns den Beweis gibt fürs Funktionieren Das Schiff aber istn hollow place für hollow but extremely brutal people verroht bis zum Urschrei wie Equiano das jedenfalls beschreibt, wir wissen ja nix, unbeleckt von diesen Qualen andern dafür ausgeliefert

 Und dann natürlich FOOD

irgendwie die zentralkatastrophe des american way of life

unmengen fett zucker und bindestoffe erzeugen nichtidentifizierbare nahrungsmittelkonglomerate, die zusammen mit gezuckerten runterspülmitteln, eine explosive esskultur ausmachen, und damitmeine ich nicht nur die flöchendeckende fettleibigkeit sondern auch die lethargie den fernsehkonsum, den bewegungsmangel und den glauben

natur wird grundsätzlich als feindlich fremd auszugrenzen oder süss lieblich und neckisch menschenähnlich angesehen und gewertet, so dass auch die gelegenheit maln waldspaziergang zu machen fehlt

also was tun

fressen

Kap. 3 Rollin in to Florida

Die Buntheit, um nicht zu sagen die Diversität, ist hier nämlich nicht so lieb, wie gerade

Kulturkritiker das gerne hätten. Sie ist stattdessen extrem und reicht von den berühmten Rosa- und Hellblautönen, in denen sich wohlhabende Rentner geruhsam dem Tod entgegengolfen, bis zu dem tiefen Schwarz der berühmten Death-MetalSzene um die Morrisound-Studios in Tampa. Diese Szene ist vielleicht weniger Leuten ein Begriff als, sagen wir, Ray Charles, Lynyrd Skynyrd und Ariana Grande, die auch alle aus Florida kommen, von den Latino-Stars Gloria Estefan oder Enrique Iglesias zu schweigen. Aber künstlerisch und kommerziell schwergewichtig sind „Morbid Angel“ und „Cannibal Corpse“ in ihrer Welt auch, und das aus New York stammende Genie Chuck Schuldiner ist mit seiner stilprägenden Band Death erst hier, unter der Sonne Floridas, wirklich aufgeblüht und, wie es sich gehört, sogleich verblüht. Er starb an einem Tumor und – Amerika! – einer fehlenden Krankenversicherung. Auf Twitter sieht man derweil Filme, in denen schwarze, Trump wählende Rapper mit goldenen Zähnen an einem Strand Floridas gegen Corona-Masken wettern. Covid-19 sei eine Erfindung des Establishments, um die Bevölkerung zu „kontrollieren“, gar zu „dezimieren“. Der Geologe Stephen Leatherman, aka „Dr. Beach“, listet diese Strände weiterhin ungerührt als die besten der USA. Dies gilt, solange es diese Strände noch gibt. Andere Geologen und Klimaforscher wissen derweil über Florida nur Entsetzliches zu berichten. Springfluten, Fische in den Straßen, Meerwasser, das auf Miamis Golfplätzen aus den Löchern schießt, weil das Land erst unterspült, bevor es in einigen Jahren überschwemmt sein wird.

Wer hier investiert hat, glaubt schon aus Trotz an Trump. Wir sehen: Florida ist nicht das Ostdeutschland Amerikas. Aber doch ist nicht nur die Liebe, sondern auch der Trotz eine große, multikulturelle und überaus klassenübergreifende Kraft. 

Tja, Navarre Beach is dann schon was und der Sand ist weiss und im Spätsommer kannste das klare Golfwasser vergessen weil die Algen spriessen und du nicht im Wasser sondern in nem nassn Pflanzenkleid und sonst aber doch naja auch schön  

Kap.4: Die Ostküste/ Im Landesinnern

Und dann die Ostküste rasch hochgemacht, im Truck bis nach Gastonia. Und da haben uns die beiden Mädels mitgenommen zu sich nach Hause nee das glaubste nich haben die uns einfach mitgenomm und sind mit uns in diese Musikhalle wo zwei Schlagzeuger live zu eingespielter Hardrockmusik getrommelt haben. Und Virgil küsste sie. Ich sah wieder mal nur zu, war ja aber wie alles nur ne Verheissung und die Realität was andres. 

Wann aber Realität, wann?

Philadelphia und dann New York, Brooklyn oder wo und die Friedlanders und ein Essen in China Town und glückselig im Flugzeug nach Haus.

Aber vorher dann doch noch Abstecher ins Landesinnere irgendwo in Brooklyn an irgendnem Highhway New Jersey Turnpike oder so gestanden und gen Westen immer gen Westn und bumpernd das Herz ob wohl aber immer doch und irgendwie dann doch Detroit die Schwerindustrie riesige, wahnwitzig laute Maschinen, rust belt, not at all sophisticated. Da wird  in Fabriken gearbeitet, weißt Du noch Deer Hunter und so, den Leuten da braucht man nicht mit Tralala zu kommen, wollten, dass ihre Bands mindestens so laut sind wie ihre

Maschinen Chuck Berry und Motown dann dagegen ist ja der Anfang von allem, hat die Gitarre erst zum Hauptinstrument einer ganzen Kultur gemacht, dann Baseball, auf dem Platz standen Leute mit mindestens zehn verschiedenen kulturellen Wurzeln: Schwarze, Italiener, Polen, Iren spielten miteinander, niemand beschimpfte den anderen Detroit war damals quasi reiner Mittelstand – kaum reiche Menschen, aber auch relativ wenig arm man zog dahin, weil es Arbeit gab.  Überhaupt ziehen die Amerikaner dahin, wo es Arbeit gibt, der Uber Fahrer

aus Cleveland ist zum Uber fahren hier in den Süden gekomm, dann kamen die Drogen,

Kokain warn riesiges Problem und Crack, aus dem  „Murder Capital wurde die Hauptstadt der Drogen, auch der Bürgermeister wird beim Crack-Rauchen erwischt  – und die Leute wählen ihn trotzdem wieder dann in den schmutzigen Va,  Bettstätten gmacht und die nächsten

Wochen zwischen Gefängnis und ZuHause rumgekurbelt Erste Station war wohl dann doch

New York State so aufm Weg nach Niagara Buffalo wollten wir auch ma sehn aber, in der Nacht stehn wir aufm Parkplatz im State Park keine so gute Idee Polizei klettert aufm Dach rum hämmert gegen das fensterlose Fahrzeug und dann ab ins Gefängnis nach der klassischen Festnahme auch das längst gekannt aus unzähligen Filmen und dass wir dann registriert Jahre später Probleme kriegn sollten und die Nacht warten wir mit den

WIldwestPolizeitypen, die sich amüsiern über uns und der fette Richter am nächsten Morgen verkündet seine Entscheidung und wir dürfen weiter und wir solln aufpassn mit wem wie weiter und dann doch zu den Niagarafällen recht beeindruckend und wieder begegnet uns Karl aus Deutschland wieder der in dem prächtigen Hotel Clifton House, das 1932 abgebrannt, direkt in der Gischt der Fälle wohnt und grüsst sagt spricht schreibt Da fühlt er sich sehr gut aufgehoben, in nem Hotel allerersten Rangs, still, vornehm, mit allen

Errungenschaften der Neuzeit ausgestattet und – – – unweit der kanadischen Mündung der Hängebrücke einen geradezu unvergleichlichen Blick auf das grandiose Schauspiel der stürzenden Wassermassen besten Zimmer in der ersten Etage den Fällen zugewendet münden alle auf eine lange, so acht Schritte breite Plattform, die ein gemeinschaftliches Säulendach überragt. Wer vom Korridor aus seinen Raum betritt, ihn quer durchschreitet und sich durch die gegenüberliegende Tür hinaus auf die Plattform begibt, der hat beide Fälle, den geraden und den hufeisenförmigen, genau in eindrucksfähigster Perspektive vor seinen Augen jeder neu eingetretene Gast des Clifton-Hotels hat sich sofort in der am Parlour liegenden Office einzutragen. Das ist die einzige Auskunft, die man von ihm verlangt Unsere Wohnung drei Räume,  Zimmer meiner Frau nach dem Hufeisenfalle, größer als das meinige, aber keinen Balkon. Das meinige hatte die Aussicht nach dem Vereinigten-Staaten-Katarakt, war kleiner, öffnete sich dafür aber nach der großen Plattform, auf der ich mich so häuslich einrichten konnte, wie es mir nur immer beliebte. Zwischen diesen beiden Zimmern lag der Garderobe- und Toilettenraum, der sie in amerikanisch praktischer Weise vereinigte Später aßen wir bei den Klängen eines ausgezeichnet spielenden doppelten Streichquartetts das Abendbrot in dem großen, im Parterre des Hotels liegenden Speisesaal und zogen uns dann in unsere Wohnung oder, richtiger gesagt, auf meinen freien Altan zurück, welcher uns den unbeschreiblichen Genuß gewährte, die Fälle von dem geheimnisvollsten Schimmer des Mondes besucht und verklärt zu sehen. Nu  ja, Buffalo Universitätsgelänge frühstücken, diese kleine Portionenpackungen mit Cereals aller Art und irgendwo Duschen, university life is free life is not limited und wir gehen irgendwie ja als Studenten durch was wir ja auch sind. Dann und dann und dann, rollen die Räder und der Auspuff fällt auf den holprigen Strassen in den Ausläufern der Rocky Mountains ab. Banff ist kalt und wir klaun uns n paar Socken, immer voller Angst, erwischt zu werden, wir bewegen uns hier auf Bewährung, da warn auch die Jungs aus Maine, oder aufm Weg nach Maine mit ihrem VW Bus und wir sehn den Schwarzbärn noch unser Zelt untersuchen und das Feuerholz zertrampeln und abhaun schwarzer Angstflöss weg ins Dunkle und all die Geschichten von Leuten denen die Bärn die Autos die Zelte und was nicht alles aufgerissen gebrochen und gebissen und die

Klapperschlangen in den Schlafsäcken nicht zu vergessen. Auf jeden Fall dann mit Weber in St.Louis, da fanden die grossen Kongresse statt und Weber hält Vorträge schon veritabel berühmt in den frühen USA und fährt über New York nach Chicago nach St.Louis, Abstecher nach Muskagee, New Orleans, Tuskegee, Knoxville, Washington D.C., Philadelphia, Boston, New York und folgt seinen systematisch aufgestellten Stichworten: New York: Land der Einwanderer, Chicago: Kapitalismus,  St.Louis: Wissenschaft und Weltkultur… Weber war wie wir fasziniert begeistert gar von der rastlosen Betriebssamkeit, dem pulsierenden Leben und der abenteuerliche Architektur der amerikanischen Grossstadt, empfand keine AbwehrFurcht vor einer zunehmenden «Amerikanisierung» Europas,  eher dass es doch über kurz oder lang zu einer «Europäisierung» Amerikas kommen müsse, da die schillernden Besonderheiten Amerikas (offene Westgrenze/Wildnis, grosse soziale Mobilität etc.) nur vorübergehend seien Nu ja, ist wohl nicht ganz so geworden aber schön positiv gestimmte

Deutsche anzutreffen, die dem Land was abgewinnen könn, ST.Louis lag nur am Rand unsers Wegs und Chicago bleibt Fernziel 

Kap. 5 : Kanada_Blackfoot

Wieder in Buffalo wolln wir nach Kanada und man lässt unseren Cicerone nicht, sein Van wird auseinandergenommen irgndwie geht’s um Drogen oder was und Verhöre in kleinen Verhörzellen, Verschläge wie ich sie später als Patient in den diversen Hospitals bei den diversen Ärzten wieder antreffe in Charlotte, und irgendwie immer noch im Film immer noch Delinquenten und Figuranten von fremder Steuerung und man weist uns aus, oder eher den Cicerone und wir fahren zurück ins Mittelland und durch Iowa durch die Felder ein Einbruch in nen Pavillon in dem wir dann nächtigen und endlose Fahrten Vergnügungsparks und Attraktionen Wasserspiele Wasserski und Akrobatik und dann auch Tennessee und Memphis und die Malls von Nashville und der grosse Saloon mit den Line Dancern und die einsame Frau vorm Burger King in Downtown Memphis wo nix geht und Graceland ist so wie wirs kennen aber ich war in den Zimmern von Elvis und wir schaun das grosse Grundstück und stelln uns die erde vor die hier mal rumspielten und alles irgendwie plüschig und unwirklich wie ein Schaumbad und auchn bisschn depression natürlich in dem Motel zwischen Jackson und Memphis und dann irgendwann die öden Landschaften bis zu den Rockies und in den Rockies wird es kalt klaun wir uns halt n paar Socken und in Atlanta sind wir Gast bei irgendne Party wo Elton Johns Yellow Brick Road Album gespielt wird beim Kiffen dann Angst vor dem Entdecktwerden sind ja nur auf Bewährung hier.

Las Vegas auch und Flagstaff und Albuquerque und Aby Warburg bei den Hopis: die cliffdwellings im Gebiet um Santa Fé und Albuquerque – die Anasazi Pueblo-Siedlungen in San Juan, Laguna , Acoma , Cochiti und San Idelfonso, die Zuñi im westlichen New-Mexico und, wieder im Gebiet um Albuquerque und Santa Fé, die abgelegenen und schwer zugänglich, auf der Black Mesa – ein Plateau von Tafelbergen – angesiedelten Hopi-Dörfer, Walpi und Oraibi trug maln Ring fiel in den Neckar, Wassernot lehrt zaubern und beten Schlange Rituale Tiere überhaupt Büdi fährt da regelmässig hin und sein Flöten kündet undsoweiter das war aber der Südwesten von dem es dann via Süden nach Osten und Nordosten ging wie je bereits beschrieben

 

Exkurs: Erfahrungen_Schauspieler in Amerika  

Während die deutschen Schauspieler gern starr stehen und intensiv blicken ins Nichts in die

Ferne ins Publikum etc gibt es das beim amerikanischen Schauspieler ganz und garnicht da ist Lockerheit son Ton von Privatheit weshalb ich auch schwer verstehe wird viel genuschelt nicht dies überartikulierte Textbeten und kaumn Unterschied zwischen Kino und Bühne was warn das Seagull mit Vanessa Redgrave oder sonstwas bin ja dann jedes Jahr in New York in die Theater oder Woostergroup son Erweckungserlebnis oder dann bei Richard Foreman in der Probe Idiot savant gespielt oder performt oder belebt von Willem Dafoe auch nicht so viel verstanden aber doch dann ziemlich ergriffen und weggetragen von soner Art

SpielzimmerAbstraktheit mit dem Blick des Theaterweltgeistes oder dem wirklichen Gestus der Einzigartigkeit Stupendität oder Woher und wohin soll man das denken Logik und Alogik Konstruktion und Dekonstruktion der Vernunft als gesteigerte Leistung der Vernunft oder so er hört dann meinem Lob lächelnd zu und ergreift meine Hand ganz zärtlich was mich freut und er ist auchn altes Männchen oder bei Susan Bateson die ein Riesenbuffett für zehn Leute aufgefahren hat mit Lachs und sonem Zeugs und ich will ja garnix und ich weiss ja nur dass so einige Filmgrössen hier durchgehen und bin aber nicht ehrfürchtig weil ich wieder mal nicht so recht weiss was ich hier soll genug zu tun die bestehenden Kooperationskontakte am Leben zu erhalten und so aber das Hotel nebenan ist super Zimmer winzig im Unterschied zu dem Zimmer im Hyatt Grand Central was als Abgesandtem der Stadt Zürich zur Verfügung steht aber im Paramount schön und die Bar und das Bier und in den Dorms der NYU halten wirs wohl nicht aus aber dann in den Räumen der Tisch School ETW sehr auch hier die amerikanischen Jungschauspieler von einer stupenden Leichtigkeit weiss auch jeder mehr oder weniger warum er sie das macht was er sie da machen wolln und wie gesagt ein Starren ins Leere gibt’s nicht und dann natürlich diese melange des ronald reagan nie recht verstanden nicht verfolgt was der fürn politischen impact erzeugt aber dann der jetzige nicht maln schauspieler mehr sondern ein fernsehshowpraktikant der sich daran aufgeilt dumme witze mit einer überwiegend dummen anhängerschar zu teilen wie neulich in tulsa als er gefühlte stundenlang überdie mutmassungen seiner schwächeerscheinungen wankender gang eine reling runter schwierigkeiten ein glas wasser zu trinken in aller öffentlichkeit witze macht und sich selber darstellt und zum krönenden abschluss seiner performance einglas wasser trinkt als wär das eine leistung bei den zwei kilo pillen die er vorher eingeschmissen hatte ein männlein das nicht lügt aber nie die wahrheit als massstab akzeptiert und sich seine eigene welt baut wie ein bauunternehmer oder immobilienmakler oder -hai  

Exkurs: Wooster Group/Foreman

Aber dann gibt’s natürlich noch die Avantgarde und first of all le Compte und Dafoe und Vawter und Spalding Gray und Kate Valk undsoweiter und die Initiation Our Town hiess wohl anders aber der Weg in die performing garage irgendwann in den 80gern war wohl ein weiterer und immer Vor-Bilder istn Problem, die warn aber im grossen und ganzen aus Amerika und das fing ja mit den SängerInnen und Sängern vor allem an und deren Hautfarbe die sich in der Stimme wiederspiegelte, die ich ja ein paar Jahre lang zu imitieren versuchte, dies Cover mit Wilson Pickett im fancy shirt ist wohl n Lebensgebleiter tief in den Höhlungen  die das Siegel prägte und die Filme und die Männer auf den Pferden Our Town hätt ich dann am liebsten sofort nachgemacht kam dann aber später in H und hiess dann Unsere kleine Stadt/ Action und klar kann man das nachahmen oder vollziehn is jan Zugang zum Theatermachen im 21. Jahrhundert kann ja nicht jeder ein Original sein obwohl wir das ja solln und Willem Dafoe als Andreij in Fish Story was ne Version von Drei Schwestern war, die ich ja auch mal irgendwo im Äther anzusiedeln versucht hatte, und dann abgelegt und ersetzt durch Kirschgarten oder Die Möwe, wo mich aber mehr noch Peter Zadek geprägt hatte und zurück in die Wooster street warn dunkles Geheimnis damals und danach dann die vielen Begegnungen in Europa und am Bahnhof von Brüssel und zum xten mal Fish Story gesehn und das warn Schauspieler die nichts mit den deutschen Usancen sich selbst in den Mittelpunkt zu spieln zu tun haben wollten.

Kap. 5: Durchs progressive America

ein enthusiastischer Reisender. In den zwei Jahren zwischen der Heirat mit Marianne und dem Ausbruch des ersten Weltkriegs reist er nach England, Schottland, Irland, Wales Frankreich, Spanien, die Schweiz, Korsika, Österreich-Ungarn, Holland, Belgien, die Vereinigten Staaten, und wieder und wieder nach Norditalien. Diese Reisen fanden aus unterschiedlichen Motiven heraus statt, honeymoon und touristische Interessen bei den frühen Reisen nach Grossbritannien und Frankreich, 1893 und 1895 Flucht vom Arbeitsdruck und Erholung und ab und an berufliche Verpflichtungen….wie die Vorlesung beim Congress of Arts and Science in St.Louis, Missouri, 1904 oder das Treffen des Vereins für Sozialpolitik in Wien 1909.

Von all den Reisen Max Webers, waren die fast drei Monate in den Vereinigten Staaten 1904 in gewisser Weise besonders.  

700 Days

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Die Entscheidung irgendwas Anderes scheiden wegdrehn oder auch hindrehn Hinwendung nach Westen also, zurück oder was, jedenfalls euphorisch getroffene Ent-Scheidung und alle jubiliern AHOI gn Westn also goddbye Europe, was war dasn schon immer wieder mal ne Sehn-Sucht, Ent-Scheidung also AB-Scheidung und Ende Januar nochn Abschiedsfest und Sack und Pack verschnürt im Schneetreibn und lachend die verhasste hasserfüllte Zone verlassen mit dem Flieger das Auto aber doch noch geparkt und mir weint ja eh keiner ne Träne nach sagt er hofft aber auf Widerspruch und wahrscheinlich mitm Riss im Herzen dann auf und glücklich in München beim Paulaner das Auto noch mit zwei schwersten Koffern beladen, die dann soviel Transportkosten kosten wie das Passagierricket aber was solls nur weg und auf und in dies vielversprechende Offne

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Oder hatte das ne Woche vorher schon begonn die Mädels weggebracht und selbst und tja im kalten grauen Winter Tiefgaragen Dreck bestimmend und Tristesse und keine Unternehmungen dann ein weisser Dodge Charger und das Boho Pad

BOHO PAD an der Pinevielle Matthews kleines Idyll wie aus der Vorzeit, die so in den siebziger Jahren festzumachen ist gibt’s noch die Leute die son Hippie Edel Flair pflegen und indisch angehauchte Individualität schaffen in einem ansonsten doch arg uniformierten Halbhalbkontinent ( der deshalb so uniformiert weil er sonst an seiner Diversität und Unterschiedlichkeit zerbrechen würde ) Sie bereiten das Lager

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Ja dann also in den Dodge Charger und weiterhin euphorisch eine neue Heimat

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C`mon. Und dann? Routinen, Haus ist gekauft aber nicht bezahlt, Einschulung Middle und Highschool gelungen, open hearts die Freuden des dann doch so und auf diese Weise Neuen ( das geht dann bis zum Messerchen und Bambusschneidebrettchen hin, den Starbucks Filter Kaffee und die amerikanischen Küchengeräte allgemein, grösser, anders und funktional, Herkunftsschock, der riesige Kühlschrank und die Eissorten und das Einkaufen dann im Supermarkt). Kälte wie im Winter hier im Januar und keine Zeit zu entspannen warumeigentlichnicht der Dodge hat 300 PS und röhrt wie ein NASCAR das übrigens eine riesig abescheuliche Kultstätte uptown hat Die Zeit des Autos und hinter mir die Zeiten des Autos. The sacred by stephen dunn fasst das AFTERTHETEACHERASKEDIFANYONEHADASACREDPLACEANDTHESTUDENTSFIDGETEDANDSHRANKINTHEIRCHAIRSTHEMOSTSERIOUSOFTHEMALLSAIDITWASHISCARBEINGINITALONEHISTAPEDECKPLAYINGTHINGSHEDCHOSENANDOTHERSKNEWTHETRUTHHADBEENSPOKENANDBEGANSPEAKINGABOUTTHEIRROOMSTHEIRHIDINGPLACESBUTTHECARKEPTCOMINUPTEHCARINMOTIONMUSICFILLINITANDSOMETIMESONEOTHERPERSONWHOUNDERSTOODTHEBRIGHTALTAROFTHEDASBOARDANDHOWFARAWAYACARCOULDTAKEHIMFROMTHENEEDTOSPEAKORTOANSWERTHEKEYINHAVINGAKEYANDPUTTINITINANDGOING

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War dann auch ein früher Besuch Barnes&Noble so ne Art Refugium für die lesehungrigen Amerikaner und ihre Simulationsversuche europäischer Vergangehenheit Cafehäuser und Dichter undosweiter oder ist das nicht eher der Ersatz: eignes Format sitzen Studierende Junge und zum Austausch hergekommene Alte trinken ihren Starbucks Coffee und atmen dies Klima das von der Umgebung gedruckter Gedanken Impressionen undso ausgeht

Jedenfalls good poems american place Sehnsuchtsbuch, einmal darin geblättert und schon brichts mir fast das Herz vor Sehnsucht Nostalgia Melancholia was auch immer das sei schon die Form des Buchs das Material die aufgeschnittenen Seiten Fadenheftung und doch ein simples Paperback aber haltbarer stärker als alles was wir ausm Osten kenn

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Entdeckungen

tbc

Intermezzmay 21 2020

Jetzt aber Pandemia. Und keine Aussicht auf Besserung solln wirn machen sind ja jetzt hier manche umgekehrt verharrn auf andern Kontinenten und wir nu mittn drin im Schlamassel schlimmstmöglicher Fall ein Irrer an der Macht gibts immer wieder mein Nachbar Arthur ist nur noch zynisch und meint der Cowboydarsteller wär heutigentags aus der Partei längst rausgeflogn zu liberal für die an welchen Rand eigentlich rückenden gibt es das überhaupt n Rand und wo sind die Waffenträger die auch maln schwarzen Jogger abknalln könnt jan Dieb sein oder was  the president betend ums sein Seelenheil FDR liest Kirekegaard und versucht zu verstehen, dass das Böse in die Welt kam auch in der Gestalt seiner Nachfolger was haben wir uns aufgeregt über den verlogenen Sohn der auch zu klein für die Weltpolitik war in die er hineingeraten war Pappkameraden alles ahnungslose Sprachrohre und Symbole Loves Body der Körper des Königs ja  

Die leute sind komisch drauf ihr politischer Repräsentant ist irr redet ein zeugs daher dass man nicht mehr weiss wohin mit sich warum nur und jetzt die pandemie covid 19 oder corona ein virus der dem virus folgt sprachvirus beim repräsentanten ausgeprägt diagnostizierbar redet dauernd das gleiche wirre gelogene erfundene zeugs immer brutal an der wahrheit oder wirklichkeit oder dem dasein vorbei und dann sieht man jubelnde fette menschen mit roten kappen und manchmal auch nur wenige und frauen mit gewehren oder waffen oder pistolen zielen auf andere die die ihnen scheinbar zu nahe kommen wasn das jetz schon wieder wieder dunkelhäutige verbrecher die friedlich an meinem haus vorbeimarschiern issndas weg mit dem gesocks thuds wolln mein haus abfackeln wolln randalieren and looten und der repräsentant schützt mich sowieso lässt ja alles frei was verurteilt wurde und aber doch zu seim clan gehört clanbldung ende des parteienwesens düstre tage in leuchtender sonne war aber doch auch schon immer irgendwie schief dies ganze poltische system rücksichtloses establishment ohne moral und ohne gemeinsinn mussma wieder

warumnationenscheitern lesen hilft ja auch nicht aber dass die institutionen hiern bach runter huckleberry finn und tom sawyer derzaun war tom ein schwarzer und überhaupt mark twainwashatn der zur black lives matter frage beigetragen was aber doch interessant hochintressant der blick und die blickrichtung von hier aus oder von danachhier,  

Kap. 6: End-lich Immer NEW YORK CITY

Wayne starrte auf die sich nähernde Stadt, immer noch unfähig, das Bild vor ihm mit dem Bild der Skyline von Manhattan zur Deckung zu bringen, von dem er geträumt hatte im Dunkel des Projektionsraums von der Bibliothek. Dutzende von Türmen ragten im Nachmittagslicht. Selbst drei Meilen weit entfernt leuchteten die gläsernen Vorhangfassaden dieser riesigen Gebäude wie bronzene Spiegel, als wären die Straßen unter ihnen mit Goldbarren gedeckt. Wayne konnte das alte Empire State Building sehen, das ehrwürdige Paternal der Stadt, die Zwillingstürme des World Trade Centers und den 200-stöckigen OPEC-Tower, der über die Wall Street ragte und dessen Neonschild nach Mekka zeigte. Das war die Skyline mit ihren  Gipfeln und Schluchten, die Wayne auswendig kannte, und die nun durch diesen Traum aus Gold gänzlich verwandelt schien

Auch ne Überwältigung der Friedhof ein Vorhang vor der ewigen Skyline kann noch so durchlöchert und zerrieben werden ewig bleibend ein Fortschrittstheater? Thomas Brasch scheint ja ganz hin und weg gewesen, is aber ne weitere Banalität, ersetzt durch eine Reihe folgender Erste Siedler warn Mohikaner Weckquaesgecks Reckgawawacks dann komm die Holländer DutchEastIndiaCo Cryn Fredericksz plant die Zukunft War das mal New Amsterdam ein neues Amsterdam weil das alte schon zu voll geworden war Amsterdam Ave wird immer unheimlicher je weiter hoch ich laufe einsam paar Typen hängn auf den Bordsteinen auf Aas warten wo sindn die holländischen Häuser die den Anschein waren solltn für 24 Dollar den Indianern abgekauft erst zu Beginn des 19ten dann die ersten avenues(12) und streets (155) das warn dann schonmal 2028 blocks musst ich mich auch erstma drangewöhn wie viel Schritte sind ein Block endlos Blocks nur noch zwanzig blocks gehste dann schonma so deine 2 Stundn später dann Einkehr zwischendurch irgendwo euphorisiet von dem Essn und dem Wein weisser Wein aufm Broadway fühl mich wie ewig was heisstn das war Brecht hier aufm Broadway glaub war nur in Kalifornien oder? Aber New York is wohl das Juwel der Gitternetzlinie als Bauprinzip der Stadt der USA Rem nennt die Entwicklungsgeschichte mutigst das Land das es teilt, unbesetzt, die Bevölkerung die es beschreibt vermutet spekulativ, die Gebäude die es lokalisiert Phantome, die Aktivitäten, die vorweggenommen werden, nicht existent also alles sowas wie die Realisierung eines sehr konkreten Traums zielgerichtet geht das das Gitter das Netz zweidimensional diszipliniert die dritte dimension ein Traum ins Anarchisch Endlose  Religion wird Architektur die Gitterstadt das Strassennetz die Blocks wie gesagt Intensitäten können wachsen alles andere bleibt Blinky Palermo lebt hier nicht mehr in Manhattan suchte ich Blinky Palermo und I love America der Coyote und  Palermos Atelier es gab kein Atelier Ich wollte herausfinden was mich nach America zieht Palermo zog es nach America und Beuys den Meister auch und UF den ich viel später naja kennenlernen wär zuviel gesagt aber doch kennenlernte und dann doch nicht obwohl SM ihn ja bei der Ausstellungserföffnung im NEWMUSEUM scheints angetroffen hatte ich wieder mal mit irgendwas ANDREM beschäftigt aber die massigen Objekte beeindrucken und der Herstellungsprozess wird dann ebenfalls Thema im Theatre der SVA mit IS der diesen DokFilm gemacht und der mich auf UF aufmerksam machte dessen Werke vor allem die Wachsobjekte, die Kerzengleich während den Ausstellungen abschmelzen und einen Vorschein auf das Vergehn und ganz im Gegensatz zu den Metallmollusken die u.a. in S.G.  gefertigt werden, auch son schöner Ort wie diese vielen schönen Orte

 Es ist sérieusement viel europäischer hier als in London, und die 7th Avenue , in deren Nähe wir wohnen, erinnert so friedlich an den Boulevard Montparnasse, wie Greenwich Village, wo wir wohnen an den Mont Gnenéviève. Wenn wir Sie hier hätten, wären wir so ganz zufrieden, wie man noch in einer Welt sein kann, deren Interessen zur Hälfte von der Politik Chamberlains mit Hitler und zur anderen von der Justiz Stalins beherrscht wird. Nicht nur, dass es mir hier besser gefällt als zum Beispiel in London, ich bin fest überzeugt, dass es Dir genauso gehen würde. Für mich ist vielleicht das Verblüffendste dass keineswegs alles so neu und fortgeschritten ist, wie man es eigentluch meinen sollte, im Gegenteil, überall der Kontrast zwischen Allermodernstem und Schäbigem. Sürrealistische Dinge braucht man hier nicht zu suchen, man fällt mit jedem Schritt über sie. Am frühen Abend sind die Turmhäuser imposant, später aber, wenn die Büros geschlossen sind und die Lichter spärlicher werden, erinnern sie an europäische Hinterhäuser, die nicht genügend beleuchtet sind und denk Dir, Sterne gibt es und einen waagerechten Mond und herrliche Sonnenunergänge wie in der Sommerfrische.

Aber er kommt nicht, will wohl nicht, zögert doch, fühlt sich dem Europa verhaftet, das ihm den Stoff liefert für sein Leben und seine Leidenschaften und sein Schreiben und Denken Hoffen und lieben.

War wohl ne endgültige Ankunft Heimkunft weniger und nie weil immer fremd und weiss noch wie ich wanderte durch Höllenportale in der nassen Dunkelheit der Woosterstreet oder durch das was heute aufgehübscht und zur Attraktion aber damals dunkel und menschenleer Geh nicht raus um diese Uhrzeit montiern Dir den Motor raus während du Theater schaust oder die Reifen oder das ganze Auto ab der 110 Straase wurde es unheimlich Amsterdam Avenue weiss noch genau wie ich mich kindlich bestätigt fühlte dass der Kapitalism ein Untergang und dann abends ins Kino und all das gesehn was dann auf die Bühnen kam auf meine ebenfalls hatte irgendn Faible für diese amerikanischen geschichten mit viel emotion liebe und action und das war ja vielleicht auch der Einstieg und danach dann nur noch missverständnis und die Universitäten wie Stadtteile und die Leute seltsam unerreichbar aber doch und die shops mit den devotionalen  und je weiter ich nach Norden gehe wird Manhattan unwirtlicher einsamer nur noch wenig Leute auf der Strasse Amsterdam Avenue und die Häuserfronten sehn genauso aus wie in den Filmen die Feuerleitern genau wie in den Filmen und die Hitze und die städtische Tristesse einzig und nie so erlebt geh ich also allein immer weiter und seh die Verlornen in der Bowery die Verlassnen Hoffnungslosen auf der Strasse liegen nicht mal mehr zum Betteln in der Lage in der eigenen Pisse auf Pappdeckeln Kartonagen und zugedeckt mit Lumpen und das New Museum ist noch inexistent und dann im New Museum die Urs Fischer Ausstellung oder das Treffen mit den Leuten von der ETH oben auf Dach schöner Konferenzraum und Speeddating und die sogenannten neuen Formen des Austauschs und ne Zigarette mit dem Max Frisch Experten und dann die Hans HaackeAusstellung und n Abstecher nach Little Italy und China Town und ich kauf dann noch ne Freitag Tasche New York ist wie Zürich irgendwo muss auch die Sauna sein aber wahrscheinlich weiter hoch im East Village da riechts im Garten nach Grass und die Leute kriegn grosse schwarze Shorts mit denen man sich in die brüllend heisse Sauna setzt und die Schläger und Fächer und die Birkenreiser und Aufgiesser stehn da lange Stunden in der Hitze und heizen uns ein und Karl ist mitm Schiff hergekomm und hat mit dem Heizer gesprochn der wiederum schwarz wie eingelagert DIE AMERIKANISCHEN UNIVERSITÄTEN SIND JA UNVERGLEICHLICH BESSER ALS DIE EUROPÄISCHEN  eine andre Art Menschheit  die haarigen Affen im Unterdeck in den Katakomben der Wohlstandsgesellschaften die sich natürlich hier auch ne Art monumentales Denkmal gebaut haben und ich habe Angst wie in der UBahn in der ich auf dem Weg zum Airport kompliziertester Weg zum JFK meine wertlose Tasche festklammere als gäbe diese Halt vor den potentiellen Räubern die es ja auch genau auf mich abgesehen haben würden  

Und auch hier das Geld Goldstaub überall

Wo immer wir hinkomm ist Geld war Geld und wird sein

Und dann stehn wir vor dem goldenen Tower  

Vielleicht erkannte McNair in Waynes Entschlossenheit, die Vereinigten Staaten zu erreichen, etwas von seinem eigenen dringenden Bedürfnis, einem müden und kerzenbeleuchteten Europa mit seinen Rationierungen und einem Leben am Existenzminimum, dem völligen Fehlen jeglichen Flairs und Potentials zu entkommen.

Kap. 7: Jetzt aber TransTransAtlantik abgelöscht

Keine Tränen nie

Dann doch schneller als gedacht gewollt gewünscht so wie das vorhergesagt ward sagten nicht viele warum macht ihr das denn was solln das das hier aufgeben für das und trotzdem aber dann steht er wieder da der 40Zöller und schluckt den Hausrat Krempel wasn alles dasn haben wir und somanches zugelegt der Grill und die Stühle das wars dann aber auch schon und wasn sonst noch auch weggeworfen weggeschmissen vernichtet verachtet hockten wir in unserm Garten Eden war aber dann doch nicht ganz das Amerika das wir wollten seh ich wieder hie rim Europapark wie Katharina die Grosse durch Marfa zieht war ja auch son nie gesehner Sehnsuchtsort solltes mal sein oder Dallas und Albuquerque und Taos und wie sie nicht alle heissen die Orte denen ich so fern wahrscheinlich nie war die Spaziergänge mit Arthur durch die Nachbarschaft warns dann wohl was mir Amerika so am Ende zu bieten hatte n bisschen sprechen über die Literatur des guten alten Ostens wo doch alle herkamen hierher um sich rumzutreiben wolln das Haus nun verkaufen nachdem der 40Zöller alles aufgenommen und verschifft und fertig und Demetrius völlig erschöpft viel zu viel hat schuften müssen viel zu viel für viel zu wenig ist doc hein Drama ist doch nicht schön das und der zweite 40Zöller jetzt auch noch heute oder gestern mitm Auto und den Resten ebenfalls auf Reise und der Hund und was nicht alles während der wackere Schweizer die Rohre reinigt, die im neuen Domizil verstopft bevors überhaupt losgeht VERSTOPFTE ROHRE scheint ja n Leitmotiv gewordn aber die Sachen also unterwegs und ich traure um die Weiten die unerschlossen bleiben wie sie warn bevor ich sie erorbern wollte Letzter Blick noch auf Raleigh und die Regierungsgebäude und die vielen greenways und der kleine See und was noch schön mitm Mädchen die dann doch auch ganz passabel sich verabschiedet in den chlorigen Wassern unter Scylla aus der Traum ausgeträumt und jetzt wieder in der Kleine in der Enge aber Feldwege aber Hügel und Berge und Wege Pfade Steige und was nicht und mein krankes krankes Herz wird wieder kränker in der engeren Umgebung scheints kann aber auchn Irrtum seinund alle sind glücklich da komm wer her da wolln wer sein hinübergeträumt hinübergesehnt und gedehnt und der grosse gelbe Elephant will nicht gehen und wir aber gehen und gingen um gegangen worden zu sein sein gegangen gehabt gewesen was weiss ichund die letzten Kisten fürs Umzugsgut gekauft beim Lowes und dann via Newark nix wie weg bleibt die Seel lassn wir da Seele aber bleibet da trunken vom Anfangsgeist und der Lust ins Nichts zu nichten weit zu springen und höher als gut gewesn wär oder aber doch und der Idiot weint uns ja keine Träne nach….

 Aber wir später und die Erinnerungen und Bilder und die Atmosphären und der Trug des Rückblicks des Nachbilds nachdem nachdem

Verklärung ist überall

Und jetzt: das grosse Wettrennen China ist way ahead und die alten Garden versuchen wieder was von Rückgewinnung der Wertevorherrschaft. Alaska hier treffn sie sich und prügeln aufeinander ein wer wird die Hegemonie wie wird die gestaltet sein Werte oder Governance

Wie Biden die alten europäischen Werte restituieren will, im Sinne einer politischen Agenda gegen die Autokratien die wiederum ihre eigenen Wertesysteme zu etablieren begonnen haben mit den Kernqualitäten Eigennutz, Abgrenzung, Intoleranz, Brutalismus und Dissens

this journey will be continued